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Bist Du eine Working Mom oder denkst Du darüber nach eine zu werden? dann bist Du hier goldrichtig. Ich habe 6 Monate nach der Geburt meines Sohnes wieder Vollzeit gearbeitet und bin heute, 8 Jahre später sehr froh darüber. Da ich vom Muttertyp eine typische Regenbogenmutter (mehr zum Thema: Welcher Mutteryp ist Du?) bin, war schnell klar, dass ich Kind UND Karriere wollte.

Kind und Karriere

Vorneweg: Aus meiner Sicht sind beide Dinge vereinbar. Voraussetzung ist, dass man es als Mutter auch möchte. Denn sicherlich ist das Leben einer Working Mom hier und da herausfordernder als das einer Mutter, die nicht arbeiten geht. Auch muss man der Typ dafür sein. Es muss klar sein, dass man einen Kompromiss eingehen muss und dass man immer ein stück weit zwischen den Welten der Karriere und des Mutterseins steht.

Organisation ist alles

Einmal für eine Karriere mit Kind entschieden, geht die Planung und die Organisation auch schon los. Alles muss frühzeitig geregelt werden. Wie lange will ich pausieren? Möchte ich Teilzeit nach dem Mutterschutz arbeiten oder Elternzeit nehmen? Wird der Vater sich an der Kinderbetreuung beteiligen? Wie wird das Kind betreut, wenn ich arbeite? Möchte ich einen Krippenplatz, eine Tagesmutter oder lieber ein Au Pair? Welche Kosten kommen auf uns zu? All diese Fragen sollte man bereits im Vorfeld, bestenfalls schon vor der Geburt geklärt haben.

Meine 8 Working Mom Tipps

  1. Besprich so früh wie möglich mit Deinem Arbeitgeber, wann Du wieder in den Beruf einsteigen willst. Mach Dir vorher Gedanken, ob es eventuell mehrere Optionen gibt, die Du vorschlagen könntest.
  2. Mach Dir Gedanken über Betreuungsmöglichkeiten. Für Kinder über 3 Jahre ist die Kita sicherlich eine gute Lösung. Bei jüngeren Kindern ist dies aus meiner Erfahrung schwieriger. Ich habe da lieber auf die Dienste eines Au Pairs zurückgegriffen.
  3. Fallback Lösungen: Denke auch immer an eine Fallback Lösung, wenn alle Stricke reißen. (z.B. Krankheit, Kita Streik, beruflicher über Nacht weg sein, etc.) Wie kann das Kind dann betreut werden?
  4. Nimm Deinen Partner mit in die Verantwortung. Wir Frauen müssen lernen unsere Partner mit einzubeziehen und ihn auch Verantwortung zu übertragen. Ein Working Dad ist eine Selbstverständlichkeit. Warum? Weil wir Mütter meistens die Kinderbetreuung übernehmen.
  5. Reflektiere Dich als Mutter in Deiner Working Mom Rolle. Viele arbeitende Mütter scheitern, weil sie versuchen alles perfekt zu machen. Überall 100% geben zu müssen und alles unter einen Hut bringen zu wollen. Eine Working Mom zu sein bedeutet auch mal eine 5 gerade sein zu lassen. Perfektionismus schadet nur.
  6. Nimm dir Auszeiten: Ruhe und Zeit für Dich sind besonders wichtig. Du bist nicht nur für Dein Kind und Deine Karriere zuständig, sondern auch für Dich. Es ist völlig ok Dir Zeit für Dich einzuräumen. Sport zu machen, Freunde zu treffen oder einfach mal ein gutes Buch zu lesen. Es gibt den Vater, Freunde oder Verwandte, die in dieser Zeit auf das Kind aufpassen können.
  7. Sei ehrlich mit Dir und Deinem Umfeld. Jedes Kind ist anders und niemand weiß vorher wie alles klappen wird. Kommuniziere dies sowohl in dein privates als auch berufliches Umfeld. Es gibt immer perfekte Absichten, aber die Realität ist oft anders. Die meisten Arbeitgeber schätzen es, wenn man von Anfang an ehrlich ist. „Ich werde versuchen Vollzeit zu arbeiten, aber ich kann es nicht versprechen“, ist ein Satz, der vielleicht etwas Überwindung kostet, aber auch auf alle Eventualitäten einzahlt.
  8. Mache Working Mom sein zu einer Selbstverständlichkeit. Je mehr Du Deine Rolle als Working Mom lebst und sie als selbstverständlich ansiehst, desto leichter ist es. Für meinen Sohn ist es ganz normal, dass ich Vollzeit arbeite und er vermisst auch nichts. Je weniger wir etwas besonderes daraus machen, desto einfacher ist es. Manche Dinge muss man einfach machen, ganz gleich, was andere darüber denken.
  9. Höre nicht auf die Meinung anderer. Es ist ganz allein Deine Entscheidung, ob Du arbeiten möchtest Du oder nicht. Es ist weder gut noch schlecht und niemand hat ein Recht darüber zu urteilen. Allerdings urteilen trotzdem viele, insbesondere andere Mütter. Das mag oft nicht nett sein, aber Du kannst es nicht ändern und Du musst lernen Deine eigene Entscheidung zu treffen, losgelöst von der Meinung anderer.
Hast Du noch weitere Tipps und Tricks? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar.
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