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Perfekt präsentieren – die besten Tipps

Perfekt präsentieren – die besten Tipps

Präsentationen halten, ist uns nicht in die Wiege gelegt worden. Perfekt präsentieren oder zumindest nahezu perfekt, kann man lernen.

Meine Erfahrung ist, dass es immer Möglichkeiten der Verbesserung gibt und dass sich auch der Anspruch des Publikums in den letzten Jahren verändert hat.

Weniger PowerPoint ist manchmal mehr

Seit Jahren rate ich in Pitchvorbereitungen auf PowerPoint zu verzichten oder zumindest stark zu reduzieren. Leider habe ich immer wieder Teams, die mit vollgestellten Seiten versuchen das Publikum zu überzeugen. Das liegt meist an der Angst, nicht genug Inhalt zeigen zu können. Ebenso benutzen viele Vortragende PowerPoint Seiten, um sich an einer Struktur festhalten zu können.

Medienwechsel einplanen

Eigentlich ein absoluter Klassiker und logisch, aber leider wird zu oft vergessen einen Medienwechsel in die Präsentation einzubauen. Je nach länge des Vortrags empfehle ich einen maximal zwei Medienwechsel. Mehr als zwei verwirren den Zuhörer nicht selten und tragen nicht unbedingt zu mehr Klarheit bei.

Ein Medienwechsel kann von PowerPoint Seiten auf ein Video oder eine Zeichnung sein. Im Medienwechsel gibt es keine Grenzen, alles ist möglich, wenn es dazu dient die Aufmerksamkeit des Zuhörers auf sich zu ziehen. Perfekt präsentieren, heißt immer auch: Medienwechsel einbauen.

Zeit einhalten

Oft wird vorgegeben wie lang eine Präsentation oder ein Vortrag sein darf. Ich rate all meinen Coachees diese niemals zu überschreiten. Will der Kunde mehr erfahren, dann ist das sicher etwas anderes, aber zum perfekt präsentieren gehört eben auch dazu die Zeit einzuhalten.

Ich lege mir oft meine Uhr in die Nähe, um immer kurz zwischendrin einen Blick darauf werfen zu können wo ich zeitlich stehe.

Rehearse, rehearse, rehearse

Üben, Üben und üben. Eine Präsentation ist dann gut, wenn sie gut vorbereitet ist. Am besten ist eine Präsentation laut vor Dritten zu üben und sich Feedback einzuholen. Zuhause im stillen Kämmerlein kann man die ersten Durchgänge machen, aber eine richtige Vorbereitung ersetzt dies nicht. Alle guten Vorträge sind geübt worden. Oder glaubt einer, dass Steve Jobs auch nur eine seiner großen Reden mal so aus dem Ärmel geschüttelt hat? Sicher nicht.

Füllwörter vermeiden

Füllwörter sind ein wahrer Fluch und halten uns immer wieder vom perfekt präsentieren ab. Zu viele “ähs” und “ähms” lenken den Zuhörer vom Inhalt ab, auch wenn wir selbst es meist nicht bemerken. Der beste Tipp ist: Füllwörter durch Pausen zu ersetzen. Es gibt für einen Vortrag nichts besseres als Hin und Wieder eine Pause einzulegen, auch wenn diese Pausen und persönlich unerträglich lang vorkommen.

Pausen sind sinnvoll. Sie geben Zeit zum Nachdenken, Gedanken sammeln und bauen zugleich Spannung auf.

Besser werden durch Feedback

Besser werden kann man nur mit Feedback von Dritten. Wenn man keine Rückmeldung bekommt, kann man nur schwer dazu lernen. Natürlich ist Feedback nicht gleich Feedback. Die wenigstens Menschen beherrschen die Kunst des konstruktiven Feedbacks.

Negativ formuliertes Feedback wie: “Du sprichst viel zu schnell” oder “Die Seiten gefallen mir nicht” sind selten wirklich hilfreich. Besser sind Formulierungen etwas mehr oder weniger zu tun. Mehr Pausen zu machen oder mehr Beispiele zu geben.

“Was kann ich besser machen” ist die beste Frage, um konstruktives Feedback zu bekommen.

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