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Männer und Frauen im Job

Männer und Frauen im Job

Dies ist mein zweiter Blogpost zum Thema Business Beziehungsratgeber. Ich möchte auch in diesem auf das was Männer und Frauen im Job unterscheidet eingehen. Jeder, der mit dem jeweils anderen Geschlecht bereits zusammengearbeitet hat, weiß, dass Männer und Frauen nicht nur privat sondern auch beruflich anders ticken. Den ersten Blogpost zum Thema findet ihr übrigens hier.

Business Beziehungsratgeber Teil 2

Männer denken hierarchisch während gerade Frauen grundsätzlich wenig mit Hierarchien in Berührung gekommen sind. Wenn wir ein wenig in der Geschichte zurückgehen, wird diese Tatsache ziemlich schnell klar. Klischeehaft gesagt, trafen sich Männer beim Militär während Frauen auf dem Markt waren oder den Haushalt führten. Das mag nun ein altes Rollenbild sein, aber prägt die Kommunikation von Männern und Frauen bis heute.

Unterschiede in der Kommunikation

Männer und Frauen kommunizieren anders. Das wissen wir nicht schon aus unseren privaten Beziehungen Zuhause, aber trotzdem gerät dieser Aspekt immer wieder in Vergessenheit. Frauen kommunizieren eher indirekt und im konjunktiv, während Männer gerade direkte Aussagen brauchen. Während die eine Seite also vor allem um eine gute Stimmung bemüht ist, fragt der andere sich, warum sie so unsicher und wenig durchsetzungsfähig wirkt.

In Meetings sprechen Frauen tendenziell alle an und versuchen jeden inhaltlich abzuholen. Männer hingegen legen wert den Ranghöchsten abzuholen und auf ihre Seite zu ziehen.

Unterbrechen oder ausreden lassen?

So viel ist sicher, die meisten Frauen unterbrechen extrem ungern, aber gerade das geschickte unterbrechen insbesondere von Männern, die als „rangniedriger“ im Meeting empfunden werden, kann einer Frau Respekt bringen.

Das mag nicht immer so sein und auch ich bin der Meinung, dass aufmerksames Zuhören eine große Stärke insbesondere von Frauen ist, aber in manchen Situationen schadet ein gezieltes Unterbrechen im richtigen Moment ganz und gar nicht.

Wird man selbst unterbrochen, sollte man kurz überlegen, ob die Unterbrechung begründet ist oder nicht. Unbegründete Unterbrechungen sollten sich weder Männer noch Frauen gefallen lassen.

Horizontale oder vertikale Gesprächsebene

Die Gesprächsebene spielt in der Kommunikation eine wichtige Rolle. Wenn Männer und Frauen miteinander kommunizieren bewegen sie sich häufig auf unterschiedlichen Ebenen. Während Frauen die horizontale, gleichberechtigte Gesprächsebene vorziehen, begegnen sich Männer nicht selten eher auf der vertikalen, hierarchischen Ebene.

Ein Praxisbeispiel

Erst kürzlich war ich einer Telefonkonferenz mit etwa 10 ranghöheren Männern. Es ging um eine Projektausschreibung eines Kunden und ich legte meine Sicht der Dinge mit sehr viel Hintergrundwissen den Kollegen dar. Plötzlich erhob ein mir bisher unbekannter Kollege die Stimme: „Wer bist Du eigentlich, dass Du Dich hier in dem Thema engagierst?“ Das war ganz klar der Beginn der vertikalen Kommunikation. Mein Rang wurde in Frage gestellt, der Unterton war zudem leicht abfällig.

Meine Antwort: „Ich habe fast 2 Jahre für den Kunden gearbeitet, ich kenne die Organisation in- und auswendig.“ Damit war das Thema erledigt und der Kollege schwieg. Diese Art der Kommunikation ist typisch männlich und wir Frauen reagieren häufig persönlich angegriffen. Dabei geht es Männern gar nicht um einen persönlich gemeinten Angriff, sondern es ist ein ganz normales Verhalten, um Rang und Status abzufragen.

Was können Männer und Frauen daraus lernen?

Ich möchte nicht zu klischeehaft sein. Es gibt sicher auch Frauen die vertikal kommunizieren, sowie Männer die horizontal orientiert sind. Was ich sagen will ist, dass es klare geschlechtsspezifische Tendenzen gibt. Männer und Frauen sollten beide Varianten kennen und beide Kommunikationsvarianten in Gesprächen in betracht ziehen. Nur so kann vermieden werden, dass größere Konflikte oder Missverständnisse entstehen.

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass die meisten Situationen, die gerade wir Frauen als persönliche Attacken empfinden gar keine persönlichen Angriffe sind. In den meisten Fällen handelt sich um eine typische vertikale Gesprächsführung um Rang und Hierarchie zu klären.

 

 

 

 

 

4 Prominente, die erfolgreich mit einem Life Coach gearbeitet haben

4 Prominente, die erfolgreich mit einem Life Coach gearbeitet haben

Auch Prominente sind nur Menschen und ein stückweit ist es auch ihr Job so zu tun als seien sie anders als die anderen. Doch glaube mir, auch Prominente haben ihre persönlichen Themen und Schwierigkeiten. Berühmte Menschen, Spitzensportler und Politiker haben ähnliche Ängste, Sorgen oder fühlen sich zu bestimmten Zeiten im Leben komplett überfordert. Dass auch sie Geld- oder Beziehungsprobleme haben, ist allgemein bekannt. Viele der erfolgreichen und bekannten Persönlichkeiten greifen auch außerhalb des Spitzensports auf einen Life Coach zurück.

Life Coach – Mehr als ein Guru

Viele Menschen nutzen Life Coaches an bestimmten Stellen im Leben, die schwierig oder herausfordernd sind. Life Coaches helfen eine neue Perspektive auf die Dinge zu bekommen, helfen reflektieren und geben Tools und Methoden an die Hand, die Dir weiterhelfen sollen. Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Ausbildungen zum Life Coach, aber in meinen Augen ist es insbesondere wichtig, jemanden zu finden, der mit Dir auf Augenhöhe ist und der zu Dir inhaltlich und persönlich passt.

Häufig werden Coaches, die ganze Hallen füllen, als Guru bezeichnet und es wird ihnen unterstellt nichts anderes als eine Sekte zu sein. Allerdings wird diese Meinung nicht selten von Menschen vertreten, die sich nie ein eigenes Bild gemacht haben. Einen Coach per se abzulehnen, rührt nicht selten aus großer Angst sich mit den eigenen Themen zu beschäftigen. Selbstbewusste Menschen, die voll mit sich im Reinen sind, hören sich viel eher die Meinung eines Coaches an, mit der Absicht neues dazu zu lernen.

Bevor Du also einen Coach ablehnst, hör ihn Dir an. Entweder Du hattest recht oder Du lernst. Was besseres kann Dir doch gar nicht passieren. Es ist eine „Win-Win“ Situation.

Bei meiner Recherche war ich überrascht wie viele bekannte und berühmte Persönlichkeiten sich bereits Unterstützung von einem Life oder Business Coach geholt haben, aber lest selbst…

1. Serena Williams

Die weltbekannte Tennisspielerin, Mutter und jahrelange Weltranglistenplatzerste Serena Williams hat über einen längeren Zeitraum mit Tony Robbins zusammen gearbeitet. Gerade in ihren Verletzungspausen konnte ihr Tony Robbins weiterhelfen ihre Zuversicht zu bewahren. Aber er hat ihr auch klar machen können worauf es im Leben wirklich ankommt. Ein Mensch wie Serena Williams, die so sehr im Rampenlicht steht, hat zwar viele Fans und auch viele Neider. Damit umzugehen, dass es Menschen freut, wenn sie verliert bzw. , dass Menschen nur darauf warten, musste sie lernen.

Auf Youtube gibt es Videos in denen Serena über den Mehrwert von Tony Robbins spricht. Es lohnt sich dort mal reinzuschauen.

2. Leonardo Dicaprio

Auch Leonardo Dicaprio hat mit Tony Robbins zusammengearbeitet. Auch bei ihm ging es darum an seiner Persönlichkeit zu arbeiten. Zu verstehen, warum er in welchen Situationen eine bestimmte Reaktion zeigt und herauszufinden, was ihn antreibt.

3. Oprah Winfrey

Oprah hat ihrem Life Coach Martha Beck einen großen Teil ihres Erfolgs zugesprochen. Aber sie präsentiert seit Jahren immer wieder neue und andere Coaches mit denen sie zusammenarbeitet und empfiehlt ihren Fans und Zuschauern mit einem Life Coach zusammen zu arbeiten.

4. Bill Clinton

Selbst Bill Clinton, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat die Hilfe von Coaches wie Tony Robbins in Anspruch genommen. Mehr Details findet ihr in diesem Artikel. Bill Clinton war auch anfangs skeptisch, ob ein Life Coach ihm wirklich ein guter Ratgeber sein könnte, aber in allen Interviews hat er sich immer höchst positiv über Tony Robbins geäußert.

Brauche ich einen Life Coach?

Ich habe in einem vorherigen Blogpost dieses Thema von einer anderen Seite bereits beleuchtet. Den Artikel „Warum Du keinen Coach brauchst“ findest Du hier

Ich für mich habe die Frage mit „ja“ beantwortet. Warum? Aus dem einfachen Grund: Ich bin ungeduldig und ich will Ergebnisse so schnell wie möglich. Darüber hinaus weiß ich, dass es mir einfach auch an Lebenserfahrung fehlt und ich bestimmte Dinge, die ich heute gerne wüsste noch gar nicht wissen kann. 

Ich habe viele Mentoren und Coaches in den letzten Jahren an meiner Seite gehabt und ich wäre heute niemals dort wo ich heute bin. Ich hätte nie die Jobs bekommen, wäre heute niemals emotional so stabil und hätte heute nicht diese Art von Partnerschaft mit meinem Mann.

Welcher Life Coach ist der oder die richtige?

Meine Coaches habe ich fast alle zufällig im Internet „gefunden“. Ich bin ein sehr digitaler Mensch und lese viel im Internet. Auch habe ich mittlerweile viele Freunde und Bekannte, die auch mit einem Life Coach arbeiten und wir tauschen uns darüber aus. So findet man auch sehr schnell Zugang zum geeigneten Coach.

Wichtig ist, dass die Chemie stimmt und die meisten seriösen Coaches (so wie ich) bieten kostenlose Erstgespräche an. Auch ist es für mich persönlich wichtig, dass mein Coach bereits nachweislich Dinge erreicht hat, die mir wichtig sind bzw. die ich auch erreichen möchte. Eine fundierte Ausbildung spielt da sicherlich auch eine Rolle, wobei ich auf die vielen verschiedenen Coaching Zertifikate, die mittlerweile am Markt grassieren nicht so viel Wert lege. Vielmehr geht es mir darum, ob der Life Coach mich mit seinen Inhalten anspricht und, ob ich denke, dass er mir auf Augenhöhe begegnen kann.

Kosten für persönliches Coaching

Ich investiere jährlich mindestens 10% meines Einkommens in meine persönliche Weiterentwicklung. Das können dann ganz spezifische Themen sein wie ein Seminar zum Thema Rhetorik bei Rene Borbonus oder ein Workshop zu Finanzen oder eine Ausbildung zur Yogalehrerin, die ich gerne machen würde.

10% des Nettoeinkommens klingen sicherlich viel für den ein oder anderen, aber ich habe mein Einkommen, seitdem ich mit einem Coach arbeite in den letzten 6 Jahren verdoppelt und meine Arbeitszeit in diesen Jahren fast um die Hälfte reduziert. Wenn das mal kein Business Case ist, der überzeugt?! 

Sollte der Gedanke „so viel Geld“ in Dich und deine Persönlichkeit zu investieren bei Dir aufkommen, dann sei beruhigt. Vor 10 Jahren hatte ich nämlich genau diesen Gedanken selbst und habe mich gefragt wie andere Menschen nur so viel Geld ausgeben können. In Wahrheit hatte ich damals ein eklatantes Selbstwertthema und war mir es selbst nicht wert. 

Ein guter Coach kostet Geld, aber er kann ein großer Erfolgsbeschleuniger für Dich sein. Nicht nur beruflich, sondern vor allem privat. Mein Leben haben meine Coaches und Mentoren verändert. Ich würde es jederzeit wieder tun.

 

 

 

 

Kündigung – Soll ich kündigen?

Kündigung – Soll ich kündigen?

Soll ich kündigen? Dieser Frage stellen sich fast alle ArbeitnehmerInnen einmal im Leben. Eine Kündigung muss wohl überlegt sein und oft ist es nicht so einfach zu entscheiden.

Ich habe schon einige Male gekündigt und manchmal habe ich lange überlegt, ob ich kündigen soll, andere Male habe ich sehr schnell gehandelt.

Gründe für eine Kündigung

Es gibt unzählige Gründe ein Arbeitsverhältnis zu kündigen. Ich habe an dieser Stelle mal einige aufgelistet:

  • Probleme mit Kollegen oder Chef
  • Mobbing
  • Langweilige Tätigkeiten
  • Mangelnde Weiterentwicklung
  • Zu wenig Gehalt
  • Zu lange Arbeitszeiten und zu wenig Freizeit
  • Keine berufliche Perspektive
  • Was Neues wagen wollen…

Vorsicht vor emotionalen Situationen

Gerade in emotionalen oder sehr stressigen Situationen sagt man oft Dinge, die man später bereut. Deshalb ist es ein guter Tipp die emotional aufgeladene Situation zunächst zu verlassen und einen oder mehrere Tage darüber zu schlafen und nicht unüberlegt eine Kündigung auszusprechen.

Mündliche Kündigungen haben meist nur dann eine Wirkung, wenn der Vorgesetzte diese bestätigt. Deshalb sind die meisten Kündigungen nur dann wirksam, wenn sie schriftlich formuliert wurden.

Mir ist es auch schon passiert, dass ich leichtfertig eine Kündigung ausgesprochen habe. Mein damaliger Chef hat meine emotionale Reaktion damals aber richtig eingeschätzt und war sehr nachsichtig mit mir, wofür ich ihm heute noch sehr dankbar bin. Seitdem kündigte ich „überlegter“.

Abmahnungen

Eine Abmahnung ist noch lange keine Kündigung, allerdings sind bei den meisten Abmahnungen die Fronten bereits so verhärtet, so dass es überhaupt zu einer Abmahnung kommen konnte. Eine Abmahnung kann auch ein gutes Zeichen sein über eine spätere Kündigung nachzudenken und sich bereits alternative Angebote einzuholen.

Übrigens, bleibt bitte ruhig bei einer Abmahnung. Abmahnungen passieren, aber sie sind kein Weltuntergang. Ruhe bewahren, ist wichtig.

Alternative Angebote einholen

Eigentlich ein sogenannter „no-brainer“, aber ich möchte trotzdem ein paar Worte hierzu loswerden. Egal wie schlimm die Situation gerade an Deiner aktuellen Arbeit ist, es ist wichtig, dass Du Dir alternative Angebote von anderen Abteilungen oder anderen Unternehmen einholst. Willst Du Dein eigenes Business starten, dann sollte zumindest Dein Businessplan (mehr zum Thema Businessplan) stehen und Deine Finanzierung für die die nächsten 6-12 Monate gesichert sein. Ich sage 6-12 Monate, da das Sicherheitsbedürfnis der Menschen sehr individuell ist.

Meine Empfehlung ist, sich mindestens zwei alternative Angebote einzuholen. Drei finde ich optimal. Mein Geheimtipp ist übrigens auch, Vorstellungsgespräche anzunehmen von denen man sich im Vorfeld nicht so viel erwartet. In meiner Karriere waren bei solchen Gesprächen die größten Überraschungen dabei. Nicht selten habe ich mich dann genau für die Stelle entschieden, die mir zu Beginn am unattraktivsten erschien.

Headhunter

Für viele Berufe gibt es Headhunter, die man im Laufe seiner Karriere ansammelt. Ich habe mittlerweile eine recht große Anzahl, die mich immer wieder kontaktieren. Gerade renommierte, große und internationale Headhunting Gesellschaften sind sehr professionell aufgestellt und ich habe mit ihnen wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Privates Netzwerk

Nicht selten kann man nach einer Kündigung auf Empfehlungen von Freunden, Kollegen, ehemaligen Kollegen und Bekannten zurückgreifen. Diskretion ist hier natürlich wichtig, sofern man noch in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis steht.

Es lohnt sich schon zu Beginn der Karriere ein Netzwerk aufzubauen, auf das man dann zu einem späteren Zeitpunkt zurückgreifen kann.

Gekündigt! Wie geht es weiter?

Eine Kündigung bedeutet nicht selten auch ein hohes Maß an emotionalem Stress. Wichtig ist, dass man Ruhe behält und sich gut um sich selbst kümmert. Ich habe in solchen Phasen immer viel Sport gemacht, um meinen Kopf frei zu bekommen und Gespräche mit Freunden und Bekannten gesucht.

Je nachdem wie der jeweilige Arbeitsvertrag ausgestaltet ist, hat man zwischen 2-4 Wochen (Probezeit), 3 Monate oder mehr Zeit einen Job zu finden. 3 Monate klingen auf den ersten Blick wenig, ich habe aber in dieser Zeit eigentlich immer eine oder mehrere gute Alternativen gefunden.

Eine Kündigung kann eine große Chance sein

Viele, die zum ersten Mal gekündigt haben, fühlen sich im ersten Moment nicht gut. Es fühlt sich manchmal an als hätte man versagt. Oft kommt auch das Gefühl der Leere hinzu. Das ist völlig normal, schließlich fehlt zumindest für eine gewisse Zeit eine neue Aufgabe und damit muss man erst einmal umgehen können.

Sprünge im Lebenslauf

Ich kenne auch viele Menschen, die sich wegen der Sprünge im Lebenslauf Gedanken machen, insbesondere dann, wenn man schon mehrmals nach kurzer Zeit gewechselt ist. Wichtig ist hier, dass man die Wechsel immer gut begründet (hier darf man auch mal ein bisschen flunkern ;-)). Heutzutage ist es auch eher normal, dass man keine 10 Jahre in einem Unternehmen bleibt und es hinterlässt keinen negativen Eindruck, wenn man häufiger den Job gewechselt hat. Insbesondere, wenn man bei jedem Wechsel „aufgestiegen“ ist, werden einem diese Jobwechsel sogar noch positiv ausgelegt. Frei nach dem Motto: „Er/Sie weiß, was er/sie will.“

Großes Veränderungspotential

Zu kündigen bedeutet aber auch die Möglichkeit auf viele positive Veränderungen zu haben. Ich bin heute froh über jede einzelne meiner Kündigungen, denn sie haben mir so viel neues und gutes eröffnet. Ich habe in dieser Zeit rückblickend so viel mehr gelernt und ich habe die Überbrückungszeiten auch sehr oft genutzt, um ausgiebig zu reisen. Auch habe ich in solchen Übergangszeiten sehr viel gelesen und die Zeit für Weiterbildung genutzt. Das hilft, um ein potentielles Gefühl der Leere auszugleichen.

Wichtig ist, dass man Ängsten und Sorgen nicht zu viel Raum lässt. Die Sorge, dass man unter einer Brücke schlafen muss, ist zumindest hier in Deutschland komplett unbegründet und auch, wenn ich niemandem rate sich auf den Staat zu verlassen, ist er sozusagen, der letzte Rettungsanker, den man am Ende hätte.

Die besten Tipps, wenn Du über eine Kündigung nachdenkst

Nachfolgend möchte ich Dir meine besten Tipps verraten, die mir im Rahmen einer Kündigung geholfen haben.

  1. Nimm Dir Zeit für Dich, um das Thema zu verarbeiten: Eine Kündigung ist immer emotional und belastet manchmal mehr als man sich zugestehen will. Nimm Dir Auszeiten, hör auf Dich und tu Dir bewusst etwas gutes. Sprich mit Deiner Familie und Deinen Freunden darüber.
  2. Tu etwas gegen die Leere: Zu kündigen bedeutet auch mit einer großen Leere konfrontiert zu sein. Etwa 40 Stunden Deiner wöchentlichen Zeit verbringst Du mit Deiner Arbeit. Es ist also ganz normal, dass diese Leere kommen kann, wenn Du gekündigt hast. Mir hat Sport geholfen und die Beschäftigung mit mir selbst und meinen Lebensplänen. Eine Kündigung ist auch ein Neuanfang. Nutze ihn. Mach Dir nochmal klar, wohin Du beruflich willst und was Dir wichtig ist.
  3. Habe keine Angst: Du wirst nicht unter der Brücke schlafen müssen. Es gibt immer eine Lösung und das ist keine Floskel, sondern mein Ernst. Oft überlagern unsere Ängste und Sorgen unseren Verstand. Wir sehen dann nur Probleme und mögliche Schreckensszenarien, aber nicht die positiven Optionen und Möglichkeiten.
  4. Komm ins Handeln: Lehn‘ Dich jetzt nicht zurück, es sei denn Du hast genug Sicherheiten und Du möchtest eine Auszeit. Ich habe immer sofort angefangen mich um eine neue Stelle oder eine neue Einkommensquelle zu bemühen. Mach Dir einen Plan, was Du bis wann erledigt haben willst und halte Dich daran.
  5. Lass Dir helfen und suche proaktiv nach Hilfe: Gerade Freunde und Bekannte können ein guter Feedbackgeber sein oder Dich beim nächsten Schritt beraten. Ich rufe in solchen Situationen immer meine Mentoren an und bitte sie mit mir die ein oder andere Option zu reflektieren. Das hilft eine neutralere Sicht zu bekommen und relativiert die eigene Sicht noch einmal.

 

Der Businessplan: Tipps und Tricks

Der Businessplan: Tipps und Tricks

In der vergangenen Woche hatte ich die Ehre Businesspläne zu bewerten. Ich war als Jurymitglied, zur Auswahl eines zu fördernden sozialen Startups, ausgewählt worden. Da ich während meiner beruflichen Karriere schon den ein oder anderen Businessplan analysiert oder sogar selbst erstellt habe, war ich voller Vorfreude mich spannenden neuen Ideen zu widmen.

Was ist ein Businessplan?

Auf der Webseite gruenderszene.de steht „Der Businessplan soll eine anfängliche Idee zu einem großen Konzept weiterentwickeln und komplett durchleuchten.“ Ich finde damit ist schon recht gut beschrieben, worum es bei einem Businessplan oder zu deutsch Geschäftsplan im Grunde geht. Es geht darum eine potentielle Geschäftsidee zu beschreiben und zu beweisen, dass dieses Vorhaben Wert ist verfolgt zu werden.

Wer braucht einen Businessplan?

Eigentlich jeder, der ein neues Business aufbauen möchte, braucht einen Businessplan. Ganz egal, ob man sich selbständig machen möchte, ein Unternehmen gründen oder der eine Geschäftsidee umsetzen will. Gerade für Gründer ist ein Businessplan unabdingbar, da die meisten Banken, Kapitalgeber, Investoren, Kunden oder andere Personen und Institutionen einen Businessplan verlangen, um sich einen transparenten Einblick in die Geschäftsidee zu verschaffen.

Ein Businessplan soll den Leser von der Geschäftsidee überzeugen und glaubhaft vermitteln, dass es sich lohnt in das Produkt oder die Idee zu investieren. Er ist quasi sie Bewerbung für die eigene Geschäftsidee.

Struktur des Businessplans

Grundsätzlich gibt es eine allgemeingültige Struktur für einen Businessplan, die aus folgenden Punkten besteht:

  1. Kurzbeschreibung der Idee,
  2. Ausführliche Beschreibung des Vorhabens,
  3. Beschreibung der Vision oder des Produkts,
  4. Standort- bzw. Umfeldanalyse (inkl. Wettbewerbsanalyse),
  5. Personalbedarf,
  6. Finanzplan,
  7. Ausarbeitung einer Marketing-Strategie (inklusive Social Media),
  8. Analyse der Risiken und Chancen deines Vorhabens (z.B. SWOT- Analyse).

Format eines Businessplans

Ich empfehle nach wie vor das klassische Powerpoint Format, zumindest für das Basisdokument. Gerade Banken und konservative Kunden können mit anderen Formaten noch nicht viel anfangen. Allerdings sollte man auch im Powerpoint Format ein bestimmtes Layout wählen und sich Gedanken über Farbgebung, Schriftart und Design machen. Aus meiner Erfahrung vernachlässigen die meisten Gründer dieses Thema, aber eine professionelle Unterlage kann entscheidend sein. Das Auge liest bei einem Businessplan einfach mit und manchmal ist die Entscheidung ein bestimmtes Projekt oder Vorhaben zu unterstützen mehr Bauchgefühl als alles andere.

Meine Erfahrungen aus der Praxis

Leider verwenden die meisten Gründer zu wenig Zeit mit ihrem Businessplan und bekommen früher oder später die Quittung dafür. Meine Erfahrung ist, dass je mehr Zeit in die Erstellung des Business Plans gesteckt wird, desto erfolgreicher starten die meisten Geschäftsvorhaben auch.

Typische Fehler bei der Erstellung eines Business Plans

Mittlerweile habe ich von den verschiedensten Startups und Geschäftsvorhaben Businesspläne evaluieren dürfen.

Die häufigsten Fehler sind aus meiner Erfahrung folgende:

  1. Die Geschäftsidee wird für außenstehende nicht klar
  2. Das Produkt ist nicht klar
  3. Keine ausreichende Recherche zum Wettbewerb
  4. Der Zielkundenbereich bzw. die Zielgruppe ist unklar oder sehr unspezifisch
  5. Der Finanzplan ist zu oberflächlich
  6. Der Finanzplan ist komplett unrealistisch und nicht mit glaubhaften Argumenten untermauert
  7. Die Formulierungen klingen vage
  8. Detaillierte SWOT-Analyse wurde vernachlässigt
  9. Der Unique Selling Point (USP) ist unklar oder nicht genau spezifiziert
  10. Das Team hat nicht die benötigten Qualifikationen

Finger Weg von standard Businessplan Vorlagen

Standard Business Plan Vorlagen findet man überall im Netz. Aber Vorsicht. Deine Geschäftsidee ist einzigartig und besonders, eine Standardvorlage passt so gar nicht dazu. Solche Vorlagen können Dich vielleicht inspirieren und Dir einen ersten Eindruck verschaffen, aber Dein Plan sollte ganz genau auf dein Vorhaben zugeschnitten sein. Es sollte der Plan Deiner Idee sein und keine 0815 Vorlage. Wie gesagt zur Inspiration und Ideenfindung sind Vorlagen immer eine gute Idee, aber niemals um nur noch den Text anzupassen.

Feedback von Freunden und Bekannten

Leider passieren diese Fehler immer wieder und ich sehe wie eigentlich gute Geschäftsideen an ihren schlecht ausgearbeiteten Businessplänen scheitern. Das muss aber nicht sein. Ich empfehle daher immer ein bisschen mehr Zeit mit der Erstellung eines detaillierten Plans zu verbringen und ihn von verschiedenen Freunden und Bekannten, zu denen man vertrauen hat, lesen zu lassen. Vertrauen ist besonders wichtig, denn man möchte schließlich nicht, dass die neue Geschäftsidee plötzlich von jemand anderem verwirklicht wird. Aber es ist auch wichtig sich ein breites Feedback einzuholen. Eine Mischung aus fachfremden, fachnahen Frauen und Männer sowie Menschen mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund ist immer zu empfehlen.

 

Mein Businessplan Coaching

Aufgrund meiner Erfahrung biete ich ein gezieltes Businessplan Coaching in drei Kategorien an. Insbesondere Personen ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund tun sich bei der Erstellung von Businessplänen schwer. Hier empfehle ich die silber oder sogar gold Kategorie. Bronze ist für diejenigen geeignet, die eine fundierte Beurteilung eines komplett unbeteiligten suchen. Gerne unterstütze ich aber auch ganz individuell bei der Erstellung eines Businessplans.

Businessplan Coaching Angebot

Bronze Silber Gold
  • Schriftliche Analyse des finalen Businessplans
  • Vorschläge für Optimierungen sowohl inhaltlich als auch bezüglich Format
  • Telefonische oder persönliche Beratung (2-3 Stunden) bei der Erstellung des Businessplans
  • Schriftliche Analyse des finalen Businessplans
  • Vorschläge für Optimierungen sowohl inhaltlich als auch bezüglich Format
  • Persönliche Intensivbegleitung bei der Erstellung des Businessplans vom Konzept bis zum finalen Dokument
  • Unterstützung bei der Layoutgestaltung im Powerpoint
  • Schriftliche Analyse des finalen Businessplans
  • Vorschläge für Optimierungen
150 Euro  500 Euro 2000 Euro

Für weitere Details kontaktiere mich bitte über mein Kontaktformular auf dieser Webseite oder telefonisch.

 

 

Selbstoptimierung – Bist Du schon selbstoptimiert?

Selbstoptimierung – Bist Du schon selbstoptimiert?

Das Thema Selbstoptimierung ist so aktuell wie nie zuvor. Mittlerweile sprießen die Ratgeber, die ich zugegebenermaßen zum großen Teil auch gelesen habe nur so aus dem Boden. Die „4-Stunden-Woche“ hier, „Simplify your life“  dort oder andere Bücher von den großen Coaches wie Tony Robbins. Ständig werden wir damit konfrontiert, dass wir doch noch besser werden können. Andere machen es uns schließlich vor wie es geht und dass es geht.

Selbstoptimierung als Zeitgeist

Gefühlt optimiert sich heute jeder selbst.

Typische Fragen, die sich Selbstoptimierer stellen:

  • Wie werde ich eine (noch) bessere Mutter oder ein (noch) besserer Vater?
  • Wie kann ich (noch) mehr Sport machen und fitter werden?
  • Wie werde ich (noch) schlanker?
  • Wie finde ich den besten Job? Oder: Wie finde ich einen (noch) besseren Job?
  • Wie werde ich besser?
  • Was kann ich in meinem Leben verbessern?
  • Wie werde ich (noch) glücklicher?
  • Wie werde ich finanziell unabhängiger?
  • uvm.

Ich kenne viele Menschen, die voll darin aufgegangen sind die beste Version von sich selbst zu werden und einige machen dies wirklich mit einer beeindruckenden Disziplin. Und hier beginnt dann auch der schmale Grad zwischen dem, was Spaß macht und gut für einen selbst ist und dem Zwang auf der anderen Seite alles immer zu 100% perfekt zu machen.

Meditation, Yoga und Persönlichkeitsentwicklung sind ein Muss

Menschen, die auf Selbstoptimierung gepolt sind, meditieren täglich und beschäftigen sich mit ihrem Körper, ihrer Seele und ihrem Geist gleichermaßen tief und ausgiebig. Begegnet man ihnen beschleicht einem entweder das unangenehme Gefühl, dass man sich selbst viel zu wenig mit sich und seinem Innern beschäftigt oder man fragt sich, aus welcher kuriosen Sekte der- oder diejenige entkommen ist.

Meditieren? Yoga? Warum? Und was bringt das?

Gerade die Meditation ist ein typisches Tool der sogenannten Selbstoptimierer. Täglich 15 Minuten meditieren, abends und morgens soll Wunder bewirken. Und tatsächlich, meditieren hilft gerade rastlosen Menschen, die sehr viel Stress empfinden, runter zu kommen. Ich habe zum Thema Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung im Beruf bereits einen Beitrag geschrieben, denn auch im beruflichen Bereich versuchen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zu „optimieren“. Und tatsächlich: Meditieren kann vieles lösen, ich nutze es, um meine Atmung zu regulieren und zur Ruhe zu kommen. Meditiere ich jeden Tag? Nein.

Auch Yoga praktiziere ich mittlerweile regelmäßig. Oft ist das bei uns ein richtiges Familienevent. Wir lieben #yogamitmady. Ich finde gerade, dass Yoga gegen den Trend der Selbstoptimierung steht, selbst wenn Yoga oftmals zur Selbstoptimierung benutzt wird. Im Yoga ist alles okay und richtig. Es geht nicht darum die einzelnen Übungen perfekt auszuüben, sondern sie so auszuüben, dass es für den eigenen Körper hilfreich ist. Auch Yoga ist für mich nur ein Werkzeug, um Verspannungen entgegenzuwirken, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, meinem Körper etwas gutes zu Tun und um Kraft für den Tag zu tanken. Und Yoga macht beweglich, es ist unglaublich, welche Fortschritte man in kurzer Zeit macht.

Meditation als Werkzeug

Meditation ist für mich zum Werkzeug geworden. Ein Werkzeug von vielen anderen, dass ich Hin und Wieder benutze, in meinen Alltag einbaue. Richtig meditieren habe ich im Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg „gelernt“. Ich glaube, dass man meditieren nicht wirklich lernen muss, vielmehr ist es ein Prozess, ein Üben und immer wieder Tun. Am Anfang ist es schwer seine Gedanken kommen und gehen zu lassen, Ruhe zu finden, und überhaupt still zu sitzen. Es kann einige Zeit dauern bis man seine präferierte Sitzposition gefunden hat, manchmal müssen sich Beine und Oberkörper aber auch erst einmal daran gewöhnen. Das ist völlig normal. Auch ist es normal, wenn ständig neue Gedanken kommen.

Krasse Selbstoptimierer zwingen sich nicht selten in die Meditation. Die vorgegeben Zeiten müssen partout eingehalten werden. Abweichungen verursachen ein schlechtes Gefühl. Damit bewirkt man genau das Gegenteil, was man mit einer Meditation erreichen möchte.

Selbstoptimierung – Fluch oder Segen?

Selbstoptimierung in Grenzen halte ich für gut. Wenn Selbstoptimierung allerdings das genaue Gegenteil von dem bewirkt wofür sie eigentlich gut sein soll, öffnet sich ein Teufelskreis für viele. Ich kenne viele Menschen, die selbst gestresst sind, vom täglichen Journal führen, von Sporteinheiten 7 Tage die Woche, von Yoga, Meditation, gesunden Essen usw. 

Endlich perfekt sein, ist die Devise. Dabei geht es auch um eine absolute Kontrolle seines Lebens. Kontrolle bringt Sicherheit. In einer Welt wie heute, die so schnelllebig ist, bringt alles, was wir kontrollieren können uns mehr Sicherheit. Diese Selbstoptimierung wird uns insbesondere auf Kanälen wie Instagram vorgelebt. Dort gibt es nur Perfektion, der perfekte Körper, das perfekte Leben und die perfekte Welt. Keiner sagt dort wie anstrengend das eigentlich ist. Keiner? Doch einer hat dazu einen Beitrag geschrieben. Er heißt Ole Siebrecht und seinen kritischen Beitrag zum Thema Selbstoptimierung, den ich ganz amüsant geschrieben finde, findet ihr hier.

Was ist Dein Ziel?

Die Frage nach dem eigentlichen Ziel der Selbstoptimierung darf man nicht aus den Augen verlieren. Meistens wollen wir ein besseres Leben führen, wir wollen unsere aktuelle Situation verbessern oder dafür sorgen, dass uns andere negative Dinge nicht mehr passieren. 

Wir müssen uns immer wieder aufs neue Hinterfragen, ob das was wir im Zuge der Selbstoptimierung für uns tun auch nach wie vor für uns dienlich ist. Wir dürfen uns nicht dafür bestrafen, dass es vielleicht Tage gibt, an denen uns nicht nach meditieren, Yoga oder Journal führen ist. Es gibt einfach Tage, da brauchen wir vielleicht das ungesunde und zuckerreiche Essen, weil wir einfach Lust darauf haben und es gerade genau das ist, was unserer Seele gut tun.

Sein Leben zu verbessern bedeutet auch Geduld mit sich zu haben. Manche Dinge brauchen Zeit und manchmal müssen wir bereits eingeschlagene Wege wieder ändern, weil wir merken, dass sie uns nicht gut tun oder weil wir uns geirrt haben. Das ist ein normaler Prozess und wir müssen vielmehr lernen auf unsere innere Stimme zu hören, die uns sagt, was uns gut tut und was nicht.

Der Business Punk hat zum Thema Selbstoptimierung auch einen Beitrag geschrieben, den ich gerne mit euch teilen möchte, weil er das Thema mit einer gewissen Leichtigkeit beleuchtet. Den Artikel findet ihr hier.

Leichtigkeit in der Selbstoptimierung finden

Es ist nichts verkehrt daran immer nach einer besseren Version von sich selbst zu streben. Die meisten Menschen tun dies meiner Meinung nach viel zu wenig. Allerdings ist es wichtig, dass Ziel im Auge zu behalten. Wenn Du nach Ruhe und Entspannung suchst, dann bringt es Dir nichts Dich durch eine Meditation nach der anderen zu quälen, wenn diese Art von Ruhe einfach nicht zu Dir passt bzw. nichts für Dich ist. Ein Spaziergang durch den Wald kann hier einen ähnlichen Effekt haben.

Es geht nicht darum perfekt zu werden. Es geht darum, dass man sich selbst besser fühlt. Es geht darum Dinge für sich selbst zu tun und diese Dinge einfach besser zu tun. In meinen Coachings entwickeln wir einen Werkzeugkoffer, ein Toolset, aus dem man je nach Bedürfnis wählen kann und der individuell abgestimmt ist. Jeder Mensch braucht andere Tools, um seine Ziele zu erreichen und genau diese zu finden, darin liegt die Kunst eines Coachings.

Inspirierende Frauen

Inspirierende Frauen

Women empowering Women oder Frauen inspirieren Frauen

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, gibt es auf meiner Webseite einen neuen Bereich, der sich „Inspirational Women“ nennt. Ihr findet dort kurze, inspirierende Interviews mit Frauen, die mich inspirieren und deren Geschichte ich gerne mit euch teilen möchte. Zum Inspirational Bereich bitte hier clicken.

Inspirierende weibliche Vorbilder

Viele Jahre habe ich nach weiblichen Vorbildern gesucht. Ich wollte wissen, wie es andere Frauen und Mütter machen. Wie setzen sich Frauen in Männerberufen durch, wie kann ich als Mutter meinem Job weiterhin gerecht werden ohne nur Mutter sein zu müssen? Weibliche Vorbilder, abseits der Mütter und Frauen, die ich bereits kannte, habe ich kaum gefunden. Ich war auf der Suche nach einer Art „Role Model“ zur Orientierung. Mütter, die es anders machen als den traditionellen Vorstellungen und Rollenbildern zu entsprechen. Versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht darum zu werten. Die traditionelle Mutterrolle hat ihre guten und richtigen Seiten, aber ich für mich wollte nie diese Rolle für mich annehmen. Ich bin eine Regenbogenmutter und wollte und will meine Ziele und Visionen verwirklichen. Zum Thema, welcher Muttertyp Du bist, findest Du auch einen Blogartikel von mir.

Ich selbst möchte heute andere Frauen inspirieren ihren eigenen Weg zu gehen, aber ich möchte auch eine Plattform bieten, inspirierende Geschichten von Frauen für Frauen teilen zu können.

Serena Williams – eine inspirierende Frau

Vergangenes Wochenende war das Wimbledon Tennis Finale. Serena Williams stand im Finale und verlor gegen die deutsche Angelique Kerber. So herausragend der Triumph der Deutschen war, um so inspirierender empfand ich den Auftritt von Serena Williams. Serenas Tochter ist heute 10 Monate alt, Serena ist also eine frischgebackene Mutter und stand am Wochenende im Finale des wohl berühmtesten Tennisturniers der Welt. Jede Mutter wird mir beipflichten, dass das eine unglaubliche Leistung ist. Jede Mutter wird mir zustimmen, dass das nur mit einer unglaublichen Disziplin und einem unbändigen Willen zu schaffen ist.

Ich war beeindruckt Serena so zu sehen, fit, durchtrainiert, aber auch irgendwie gelassener als man sie noch von Zeiten vor ihrer Schwangerschaft kennt. Die Welt berichtete darüber, den Artikel findet ihr hier.

Kann ich das / darf ich das als Mutter?

Gerade, wenn es an weiblichen Rollenvorbildern mangelt, stellt man sich die Frage, ob man bestimmte Dinge überhaupt „darf“. Schnell steckt man in der Schublade, der Rabenmutter und wird von allen Seiten angefeindet. Gerade andere Mütter können hier besonders herablassend sein. Aber bitte bedenkt, dass sie mit solchen Aussagen ihre Grenzen aufzeigen und es nicht die Eigenen sind.

Ich habe lange gebraucht mir die Frage, ob ich das als Mutter darf oder nicht, nicht mehr zu stellen. Natürlich darf ich das, wenn ich mich damit wohlfühle. Nur oft fühlen wir uns gerade aus dem Grund nicht wohl, da wir von anderen dafür kritisiert werden. Wir müssen lernen unser Handeln nicht mehr von anderen Menschen abhängig zu machen und erkennen, dass nur wir ganz allein die Verantwortung für uns und unser Handeln tragen.

Wenn Dir jemand sagt, das geht nicht, dann sind dies seine/ihre Grenzen, nicht Deine.

Du kannst alles, was Du Dir vornimmst. Du willst weiterhin Sport in der Schwangerschaft machen, dann tu es. Du willst für einen Marathon trainieren, obwohl Du noch Kleinkind zuhause hast, dann tu es. Es gibt immer Wege Lösungen zu finden. Ich bin bis in den 9 Monat geritten und mir ging es unglaublich gut damit. Meine damalige Hebamme hat mich bestärkt alle Dinge zu tun, die ich sportlich auch vorher getan habe. Als mein Sohn drei Jahre alt war, habe ich begonnen für einen Marathon zu trainieren und das trotz Vollzeitjob in der Unternehmensberatung. Ich habe trainiert, wenn er nachts schlief oder habe ihn zur Oma gebracht und bin dann dort zwei Stunden laufen gegangen. Auch habe ich ihn auf dem Hof spielen lassen und bin dann immer 100m Sprints hin und her gelaufen. Wenn man etwas möchte, dann findet man einen Weg.

Sei die Erste!

Deshalb mein Rat an Dich: Sei die Erste! Habe den Mut die Dinge zu tun, die Du tun möchtest. Ganz egal, ob Du Mutter bist oder nicht. Es gibt immer jemanden, der etwas zum ersten Mal macht und Du wirst andere dadurch inspirieren und anderen Mut machen. Nichts ist inspirierender, aber jemand, der schon mal etwas gemacht hat, was Du Dich bisher nicht getraut hast.

Ich weiß, wie es sich anfühlt die Erste zu sein, die etwas macht. Als Unternehmensberaterin war ich oft die erste Mutter, die Vollzeit gearbeitet hat. Bei der Volkswagen Consulting war ich die erste vollzeitarbeitende Beraterin, bei PwC in der Management Consulting war ich damals auch die erste, die Mutter und zugleich Unternehmensberaterin war. Ich habe den Job so sehr geliebt und wollte unbedingt noch so viel lernen, dass ich meine Zweifel damals überwinden konnte. War es schwer? Oh, ja. Aber heute bin ich unendlich dankbar für diese Erfahrungen und für die Fähigkeiten, die ich erwerben durfte. Sie helfen mir heute sogar eine in meinen Augen bessere Mutter zu sein, denn ich war nicht nur im Beruf eine der besten Projektmanagerinnen, die es gab. Ich bin auch privat in der Lage jedes Projekt zu managen. Je größer, komplizierter und komplexer desto besser.

Wie werde ich eine inspirierende Mutter?

  1. Ganz einfach: Machen! Auch, wenn man Mutter ist, kann man seine Träume verwirklichen und seine Ziele verfolgen. Ja, Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, aber Kinder wachsen auch an Müttern, die ihnen Möglichkeiten statt Grenzen zeigen.
  2. Hör auf Dein Herz und nicht auf andere. Es ist Dein Leben, niemand anderes trägt dafür die Verantwortung außer Dir selbst.
  3. Sei mutig! Es gibt immer eine, die Erste ist und sich traut Dinge zu tun, andere folgen dann.
  4. Rechne mit Rückschlägen. Aller Anfang ist schwer, gerade, wenn der Weg noch nicht klar ist. Lass dich nicht entmutigen, Scheitern gehört zum Leben dazu.
  5. Suche Dir ein bestärkendes Umfeld. Suche Menschen, die Dich positiv bestärken, meide die Menschen, die Dich grundlos kritisieren.
  6. Teile Deine Erfahrungen. Inspiriere andere mit Deiner Geschichte.

Sei Du selbst die inspirierende Mutter, die Du Dir immer als Vorbild gewünscht hast und mach anderen Frauen Mut auch ihren Träumen zu folgen.

 

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