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Das perfekte Pitch Deck

Das perfekte Pitch Deck

Oder über die Bedeutung eines Pitch Decks.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein gutes Pitch Deck sogar die Bedeutung eines ausgefeilten Businessplans relativieren kann. Warum?

Zunächst einmal muss geklärt werden, was ein Pitch Deck überhaupt ist. Ein Pitch Deck ist eine Unterlage, meist in Powerpoint verfasst, die kurz die wichtigsten Punkte zur Geschäftsidee zusammenfasst. Das wohl bekannteste öffentlich frei verfügbare Pitch Deck ist das von Air BnB. Dieses findest Du hier.

Gute Pitch Decks überzeugen!

Gute Pitch Decks sind kurz und knackig und kommen direkt zur Sache. Mit wenigen Worten wird die Geschäftsidee genau beschrieben. Ein gutes Pitch Deck kann innerhalb von wenigen Minuten gelesen und verstanden werden und macht neugierig auf mehr.

Inhalte eines guten Pitch Deck

Zunächst einmal ist es wichtig die Präsentation genau auf die Zielgruppe auszurichten. Geht es um die Unterstützung von Investoren oder möchte man potentielle Kunden gewinnen? Je nachdem sind andere Schwerpunkte und Informationen relevant.

Selbst das beste Pitch Deck wird nicht alle Fragen und Themen abdecken können, aber genau das ist auch gut so. Auf 10 bis maximal 15 Seiten sollte sich auf das wichtigste konzentriert werden.

Aufbau der Präsentation

Jede Pitch Präsentation sollte ein ansprechendes Deckblatt mit Namen und Logo der Firma aufweisen. Es lohnt sich tatsächlich hier einige Minuten mehr zu investieren. Ein gutes Logo braucht Zeit und man bekommt schließlich immer nur eine Chance für den ersten Eindruck.

Vision, Mission der Claim

Gleich danach sollte die Unterlage mit der Vision beginnen. Worum geht es? Was ist der Claim bzw. die Mission, um die es geht? Für mich eine der essentiellsten Fragestellungen überhaupt und leider in vielen Pitch Decks gar nicht berücksichtigt oder teilweise auch nicht hinreichend beschrieben. Ein Claim kann ein kurzer prägnanter Satz sein, der das Produkt oder die Dienstleistung genau auf den Punkt bringt. Ein Beispiel für einen Claim ist „Haribo macht Kinder froh“ oder „Carglass repariert, Carglass tauscht aus.“

Welches Problem soll gelöst werden?

Im folgenden geht es dann um die Problemstellung als solche und die dazugehörige Lösung. Bei der Formulierung des Problems ist es immer am besten vom großen ins kleine zu gehen und sich so dem Problem zu nähern. Der Bezug zum Produkt oder Dienstleistung muss klar werden und der gewillte Zuhörer muss leicht verstehen, worum es geht. Dabei ist es ganz wichtig das Publikum auch emotional abzuholen, das Problem muss „spürbar“ werden.

Die Lösung

Die Beschreibung der Lösung also im Grunde des Produkts oder der Dienstleistung sollte auch klar und einfach beschrieben sein. Hier ist es wichtig die Lösung genau auf das Publikum zuzuschneiden. Je nachdem sind Details mehr oder weniger relevant.

Gibt es bereits Wettbewerb oder ist es das einzige Produkt oder die einzige Dienstleistung am Markt. Hier muss im Vorfeld gründlich recherchiert worden sein. (das sollte man immer wieder tun) Gibt es bereits Zukunftspläne für das Produkt? Wenn ja, dann sind diese Visionen an dieser Stelle auch relevant. Am allerbesten schließt man diesen Teil mit einer kurzen Präsentation des Produkts, ein Mock up oder einem Prototypen.

Das Team

Die Vorstellung des Teams ist eine Folie, die ich je nachdem auch gerne ganz an den Beginn der Präsentation sehe. Je nachdem wie wichtig die eigentlich Köpfe hinter der Idee sind. Das Team muss Vertrauen schaffen und es muss authentisch und glaubhaft die Geschäftsidee präsentieren.

Das Geschäftsmodell

Wie soll Geld verdient werden? Diese Frage sollte auf dieser Seite beantwortet werden. Die Seite ist die Quintessenz des Finanzplans. Besonders die Frage, wann ein potentieller Break-Even Point erwartet wird, ist hier relevant.

Die Kunden

Wer werden die Kunden sein? Wie groß ist das Potential? Welcher Markt lässt sich mit welchem potentiellen Volumen erschließen? Es ist ganz wichtig seinen Markt und die dazugehörigen Kunden genau zu kennen. Viel zu selten wird hier sich hier detailliert genug mit beschäftigt und sehr häufig wird zu kurz, weil nur national gedacht.

Der Wettbewerb

Unglaublich aber wahr, sehr oft stelle ich bei der Durchsicht von Pitch Decks fest, dass man sich mit dem potentiellen Wettbewerb nicht auseinander gesetzt hat. Zu fokussiert war man auf seine Sache und seine Idee. Dabei ist es wichtig seinen Wettbewerb zu kennen und auch einschätzen zu können wie dieser sich entwickelt.

Erste Auszeichnungen oder erreichte Ziele

Zum Schluss ist es an der Zeit noch etwas Werbung zu machen, wenn möglich, und schon erste erreichte Ziele vorstellen zu können. Wenn dies noch nicht geschehen ist, dann sollte diese Seite weg gelassen werden.

Weitere Seiten zu speziellen Themen

Je nach Publikum können noch vereinzelte Seiten dazu kommen. Ein guter Pitch ist allerdings nicht länger als 5-10 Minuten je nachdem. Deshalb sollte jede Seite mit bedacht gewählt werden und nur dann mit in das Pitch Deck integriert werden, wenn sie wirklich von Relevanz ist.

Perfekt präsentieren – die besten Tipps

Perfekt präsentieren – die besten Tipps

Präsentationen halten, ist uns nicht in die Wiege gelegt worden. Perfekt präsentieren oder zumindest nahezu perfekt, kann man lernen.

Meine Erfahrung ist, dass es immer Möglichkeiten der Verbesserung gibt und dass sich auch der Anspruch des Publikums in den letzten Jahren verändert hat.

Weniger PowerPoint ist manchmal mehr

Seit Jahren rate ich in Pitchvorbereitungen auf PowerPoint zu verzichten oder zumindest stark zu reduzieren. Leider habe ich immer wieder Teams, die mit vollgestellten Seiten versuchen das Publikum zu überzeugen. Das liegt meist an der Angst, nicht genug Inhalt zeigen zu können. Ebenso benutzen viele Vortragende PowerPoint Seiten, um sich an einer Struktur festhalten zu können.

Medienwechsel einplanen

Eigentlich ein absoluter Klassiker und logisch, aber leider wird zu oft vergessen einen Medienwechsel in die Präsentation einzubauen. Je nach länge des Vortrags empfehle ich einen maximal zwei Medienwechsel. Mehr als zwei verwirren den Zuhörer nicht selten und tragen nicht unbedingt zu mehr Klarheit bei.

Ein Medienwechsel kann von PowerPoint Seiten auf ein Video oder eine Zeichnung sein. Im Medienwechsel gibt es keine Grenzen, alles ist möglich, wenn es dazu dient die Aufmerksamkeit des Zuhörers auf sich zu ziehen. Perfekt präsentieren, heißt immer auch: Medienwechsel einbauen.

Zeit einhalten

Oft wird vorgegeben wie lang eine Präsentation oder ein Vortrag sein darf. Ich rate all meinen Coachees diese niemals zu überschreiten. Will der Kunde mehr erfahren, dann ist das sicher etwas anderes, aber zum perfekt präsentieren gehört eben auch dazu die Zeit einzuhalten.

Ich lege mir oft meine Uhr in die Nähe, um immer kurz zwischendrin einen Blick darauf werfen zu können wo ich zeitlich stehe.

Rehearse, rehearse, rehearse

Üben, Üben und üben. Eine Präsentation ist dann gut, wenn sie gut vorbereitet ist. Am besten ist eine Präsentation laut vor Dritten zu üben und sich Feedback einzuholen. Zuhause im stillen Kämmerlein kann man die ersten Durchgänge machen, aber eine richtige Vorbereitung ersetzt dies nicht. Alle guten Vorträge sind geübt worden. Oder glaubt einer, dass Steve Jobs auch nur eine seiner großen Reden mal so aus dem Ärmel geschüttelt hat? Sicher nicht.

Füllwörter vermeiden

Füllwörter sind ein wahrer Fluch und halten uns immer wieder vom perfekt präsentieren ab. Zu viele „ähs“ und „ähms“ lenken den Zuhörer vom Inhalt ab, auch wenn wir selbst es meist nicht bemerken. Der beste Tipp ist: Füllwörter durch Pausen zu ersetzen. Es gibt für einen Vortrag nichts besseres als Hin und Wieder eine Pause einzulegen, auch wenn diese Pausen und persönlich unerträglich lang vorkommen.

Pausen sind sinnvoll. Sie geben Zeit zum Nachdenken, Gedanken sammeln und bauen zugleich Spannung auf.

Besser werden durch Feedback

Besser werden kann man nur mit Feedback von Dritten. Wenn man keine Rückmeldung bekommt, kann man nur schwer dazu lernen. Natürlich ist Feedback nicht gleich Feedback. Die wenigstens Menschen beherrschen die Kunst des konstruktiven Feedbacks.

Negativ formuliertes Feedback wie: „Du sprichst viel zu schnell“ oder „Die Seiten gefallen mir nicht“ sind selten wirklich hilfreich. Besser sind Formulierungen etwas mehr oder weniger zu tun. Mehr Pausen zu machen oder mehr Beispiele zu geben.

„Was kann ich besser machen“ ist die beste Frage, um konstruktives Feedback zu bekommen.

Wie Du einen guten Pitch Trainer findest

Wie Du einen guten Pitch Trainer findest

Pitch Trainer gibt es vor allem in Deutschland recht wenige. Und noch viel wenigere mit Erfahrung. Dabei haben vor allem die großen Beratungsunternehmen schon längst begriffen wie wichtig eine gute professionelle Vorbereitung eines Pitches ist. Aber auch die zunehmende Anzahl von Startups ist auf gute Pitch Trainer angewiesen, um ihre Produkte und Dienstleistungen in einem perfekten Licht zu präsentieren.

Ich habe bereits einige Blogartikel zum Thema Pitch Training verfasst, die Du hier und hier findest. In dem ersten Artikel geht es um das Pitch Training allgemein und im zweiten Artikel darum, dass der Kunde in das Zentrum eines jeden Pitches gerückt werden sollte.

Warum einen Pitch Trainer /in buchen?

Egal wann es darauf ankommt mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung zu glänzen, ein Pitch Trainer schadet nie. Ob Großnternehmen, Startup, Freiberufler oder Selbständiger, jeder sollte seine Verkaufsstrategie, sein Verkaufsgespräch und die Art der Vorstellung geübt und einstudiert haben.

Oftmals ist man persönlich, aber auch als Team so stark von seinem Produkt und seiner Dienstleistung geblendet, dass man dem Tunnelblick verfällt. Ein guter Pitch Trainer schafft den Blickwinkel zu verändern und macht auf Punkte aufmerksam, die man übersehen oder nicht bedacht hat.

Unique Selling Point

Pitch Trainer hinterfragen und challengen den Unique Selling Point (USP). Es geht darum sehr exakt herauszuarbeiten, was das Produkt oder die Dienstleistung vom Wettbewerb unterscheidet. Hier ist es wichtig sich sehr viel Zeit zu nehmen. Gibt es keinen echten USP? Ja, auch das passiert zuweilen. Dann muss mit dieser Tatsache bewusst umgehen und einen Plan schmieden wie man sein Produkt oder die Dienstleistung dennoch besser verkaufen kann als der Wettbewerb.

Entscheider

Wer sind die Entscheider, die über einen Zuschlag am Ende entscheiden? Was dann folgt ist Entscheiderstalking wie ich es immer gerne nenne. Alle öffentlich zugänglichen Informationen über den Entscheider müssen vorliegen. Dabei gilt es sowohl berufliche, aber auch private Hintergründe zu erfahren. Das Internet ist dafür die beste Recherchequelle, aber auch andere berufliche Kontakte können hier helfen. Je besser man vor einem Pitch weiß mit wem man es zu tun hat desto besser. Vielleicht gibt es gemeinsame Vorlieben für Sport, gleiche Universitäten oder gemeinsame Kontakte, all das kann im Pitch entscheidend sein das Eis zu brechen.

Wettbewerb

Aber auch den Wettbewerb muss beleuchtet werden. Manche Startups kennen ihren Wettbewerb kaum oder denken, dass es ausreicht sich kurz damit beschäftigt zu haben. Aber gerade bei Startups verändert sich das Wettbewerbsumfeld ständig und es treten immer wieder neue Wettbewerber auf den Markt. Allerdings reicht es nicht aus den Wettbewerb nur zu kennen. Ein guter Pitch Trainer wird gemeinsam mit dem Team die Stärken und Schwächen des Wettbewerbs herausarbeiten und reflektieren wir man diesen am besten begegnen kann.

Wie finde ich einen passenden Pitch Trainer?

Gute Pitch Trainer bringen viel Erfahrung mit und haben schon viele Teams in den verschiedensten Branchen gecoached. Ich betreue aktuell etwa 40-50 Teams pro Jahr über alle Industrien hinweg, kleine und große Unternehmen, aber auch viele Startups. In vielen Startup Masterclasses gibt es häufig einzelne Blöcke, die sich nur mit Pitch Training befassen. Meine Erfahrung aus unzähligen Pitches mit einem Volumen von wenigen tausend Euro bis über 20 Millionen Euro helfen mir jedem Team noch eine gute Idee mitzugeben und sie ideal vorzubereiten.

Im Internet gibt es einige gute Pitch Trainer. Kontaktgespräche sind immer kostenlos und es lohnt sich in einem Erstgespräch auszuloten, ob das gegenüber zu einem passen könnte. Letztendlich muss die Chemie stimmen und man das Gefühl haben, dass der Pitch Trainer den geforderten Mehrwert bringt.

Meine Schwerpunkte

Meine Schwerpunkte liegen in der Pitch Vorbereitung und Betreuung von Startups insbesondere in der Automobil- und Maschinenbauindustrie. In letzter Zeit habe ich auch vermehrt Technologiethemen betreut.

Bist Du auf der Suche nach einem Pitch Trainer? Dann schreibe mir eine Mail.

Kunden – Pitch Training

Kunden – Pitch Training

Kennst Du deinen Kunden? Wenn ja, wie gut? Einer meiner ersten Fragen geht immer in genau diese Richtung, wenn ich beginne mit Teams an einer Pitchvorbereitung zu arbeiten. Mittlerweile weiß ich, dass es, sagen wir einmal, eine unterschiedliche Auslegung gibt wie gut man seinen Kunden kennt.

Dieser Beitrag ist der zweite Post zum Thema Pitchtraining für Entrepreneure oder Teams. Den ersten Beitrag findest Du hier.

Kundenbeziehung als Erfolgsfaktor

Eine enge und gute Kundenbeziehung ist nicht selten der Erfolgsfaktor schlechthin. Ich kenne so viele hoch erfolgreiche Geschäftsleute, die sich nur darauf spezialisiert haben und so einen Auftrag nach dem anderen bekommen. Es ist eben immer ein „People Business“.

Kunden „verraten“ dann schon ganz gerne mal das ein oder andere mehr. Es sind oftmals nur kleine Gesten oder Kommentare, die Rückschlüsse über Preise und inhaltliches möglich machen. Das kann am Ende den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten.

Männer und Frauen sind auch hier unterschiedlich

Allerdings ist die Auslegung wie gut eine Kundenbeziehung ist sehr unterschiedlich. Gerade Männer beschreiben ihre Verhältnis zum Kunden oftmals besser und intensiver als sie eigentlich sind. Frauen sind diesbezüglich kritischer und realitätsnäher. Ich denke das liegt daran, dass Frauen tendenziell engere und tiefere Beziehungen pflegen während Männer oberflächlicher und weniger persönlich bleiben.

In der Pitchvorbereitung ist diese Unterscheidung allerdings essentiell. Je belastbarer die Beziehungen zum Kunden ist desto einfacher ist ein klares Bild über die Gesamtsituation zu zeichnen.

Wie sieht eine gute Kundenbeziehung aus?

Eine gute Beziehung zum Kunden zeichnet sich meiner Meinung nach fast schon durch eine Art freundschaftliches Verhältnis aus. Es basiert auf Vertrauen, Offenheit und Respekt füreinander und hat bestenfalls schon eine längere Historie. Vertrauen und Respekt entwickeln sich nicht ohne eine gemeinsame Historie. Deshalb glaube ich nicht daran, dass es ausreicht den ein oder anderen Kunden mal beim Mittagessen erlebt oder im Meeting gesehen zu haben.

Im besten Fall kennt man den Kunden im Vorfeld einer Angebotsphase bereits so gut, dass man schon vorab genau weiß, wonach der Kunde sucht. Je klarer das Team die Bedürfnisse oder auch aktuellen Herausforderungen der Kundenseite kennt desto passgenauer kann man ein Angebot erstellen und auch den Pitch entsprechend vorbereiten.

Welches Problem hat mein Kunde?

Das ist einer der essentiellsten Fragen einer jeden Pitch- oder Angebotsvorbereitung. Warum braucht der Kunde mein Produkt oder meine Dienstleistung überhaupt? Welches Problem kann ich oder mein Produkt für ihn lösen? Mit dieser Frage kann man sich meiner Meinung nach gar nicht lange genug beschäftigen.

Erst wenn völlig klar ist, welches Problem des Kunden es zu lösen gilt, kann mit dem eigentlichen Angebot angefangen werden.

Ziel ist es die Herausforderung des Kunden zu lösen

Es sollte das Kernziel eines jeden Angebotes oder Pitches sein. Es geht darum den Kunden bei seinem Problem „abzuholen“ und ihm glaubhaft aufzuzeigen wie man sein Problem gegebenenfalls lösen kann. Erst wenn der Kunde das Gefühl hat, dass man ihn verstanden hat und er seine Bedürfnisse adressiert sieht, wird er einem Angebot zustimmen bzw. einen Auftrag erteilen.

Leider verlieren sich viele immer dabei ihre Kompetenzen aufzuzeigen und zu sagen, was sie alles können. Dabei geht der Kundenfokus sehr oft komplett verloren. Den Kunden interessiert es nicht wie viele Qualifikationen und Fähigkeiten Du hast, wenn Du nicht konkret sein Bedürfnis adressierst.

Hast Du eine Frage wie Du Dich auf einen Pitch vorbereiten sollst? Oder hast Du selbst noch einen Tipp? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail.

Pitch Training Teil 1

Pitch Training Teil 1

Pitch Training oder Sales Coaching im Generellen wird zunehmend bedeutender. Wenn Produkte oder Dienstleistungen nahezu beliebig austauschbar sind, wird es zunehmend wichtiger im Pitch zu glänzen. Meiner Meinung nach scheitern viele gute Produkte, Ideen und Dienstleistungen an schlechten Vorstellungen im Pitch. Andersherum gewinnen aber auch viele einen Auftrag oder ein Projekt aufgrund eines herausragenden Pitches, der am Ende ein großes Differenzierungsmerkmal sein kann.

Sales kann nicht jeder

Nicht jeder Mensch ist der geborene Verkäufer. Gerade Menschen mit einem nicht betriebswirtschaftlichen Hintergrund tun sich schwer ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Aber auch persönliche Veranlagungen und mangelnde Routine können verhindern, dass man den Auftrag bekommt.

Die wenigsten Menschen, die ich kenne, sind die geborenen Verkäufer. Und die, die es sind, haben oftmals viele Jahre dafür geübt.

Wann sollte man einen Pitch üben?

Ich bin der Meinung, dass man vor jedem Pitch „üben“ sollte. Sogenannte Rehearsals machen in meinen Augen immer Sinn. Je umfangreicher der Pitch und je unerfahrener das Pitchteam im Vorstellen und Verkaufen von Dienstleistungen und Produkten, desto relevanter ist ein Pitch Training.

Ich kenne selbst hoch erfahrene Experten, denen es die Sprache in einem Pitch verschlägt. Für einen 60 minütigen Pitch sollte mans mindestens das 3fache an Rehearsalzeit einplanen. Bei Teams über 3 Personen und wenig Erfahrung kann sich das schon mal auf 1-2 Tage Rehearsalzeit ausweiten.

Ein Pitch Training lohnt sich immer, egal wie gut und erfahren man eigentlich ist.

Vorbereitung ist der Schlüssel

Bevor man jedoch in das Training für den Pitch einsteigt, gilt es Zeit in die Vorbereitung zu investieren. Und hier zeigt sich: je mehr Zeit man in die Vorbereitung steckt, desto leichter wird das Rehearsal. Viele Teams unterschätzen wie wichtig eine genaue Vorbereitung ist und wie viel es in Rahmen der Vorbereitung für einen Pitch zu tun gibt.

Produkt und Dienstleistung

Das beste Pitch Training wiederum nützt nichts, wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht gut ist.  Die Grundlage eines jeden Pitch ist deshalb das Produkt und die Dienstleistung. 

Fokus auf die Kundensicht

Bei jedem Pitch ist es zwingend notwendig auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden einzugehen. Was bringt mein Produkt oder meine Dienstleistung dem Kunden? Welchen Mehrwert stifte ich damit? Was kann mein Produkt vielleicht besser als das des Wettbewerbs?

Referenzen

Referenzen sind besonders wichtig. Je mehr passende Referenzen ich aufzuweisen kann, desto besser. Aus meiner Erfahrung sind Referenzen, die die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung untermauern essentiell, um neue Kunden oder Projekte zu gewinnen.

Je passender die Referenz umso besser. Am besten sind Referenzen, die die gleiche Problemstellung aufzeigen und aus der gleichen Industrie stammen. Es geht darum dem Kunden glaubhaft zu übermitteln, dass die Dienstleistung oder das Produkt einen echten Mehrwert für ihn bieten kann. 

Sehr oft werden Pitches verloren mit der Begründung, dass die Referenz nicht gepasst hat oder im schlimmsten Fall gar keine Referenz aufgezeigt wurde.

Warum wird ein Pitch Training nicht immer gemacht?

Die häufigste Ausrede ist Zeit. Es gäbe noch so viel anderes zu tun und es sei einfach nicht genug Zeit zur Verfügung. Ich bin der Meinung, dass man sich entweder die Zeit nimmt und den Pitch als absolute Priorität sieht oder man sollte es lassen und den Pitch sogar besser absagen. Denn die wenigsten großen Projekte werden so gewonnen.

Besser eine Sache richtig, als 10 gleichzeitig

Einzelpersonen, aber auch Teams verzetteln sich darüber hinaus nicht selten mit vielen verschiedenen Pitches, Angeboten und Projekten. Hier gilt es sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie hoch ist die Win Wahrscheinlichkeit für jedes einzelne Thema? Wo habe ich gegebenenfalls mehr Chancen? Was ist mir persönlich wichtiger? Konzentration auf eine Sache nach der anderen ist hier oft der Schlüssel zum Erfolg.

Checkliste Pitch Training

Du oder ihr steht vor einem großen Pitch? Hier eine kurze Checkliste der Dinge über die ihr nachgedacht haben solltet.

  • Teilnehmerkreis – Wer nimmt von Kunden- aber auch von der Teamseite am Pitch teil?
  • Stakeholder Management – Wer entscheidet auf Kundenseite?
  • Wettbewerbsanalyse – Wer könnte auch zum gleichen Thema pitchen und was sind deren Stärken und Schwächen?
  • Wie viel Zeit habe(n) wir/ich?
  • Was sind meine/unsere Unique Selling Points (USPs)?
  • Welche kritischen Fragen könnten gestellt werden und wie könnte man diese beantworten?
  • Habe ich an einen Medienwechsel gedacht, um meinen Pitch spannend zu machen?
  • Möchte ich dem Kunden etwas „da lassen“?
  • Dresscode?
  • Hat der Kunde eine Agenda vorgegeben ?

Meine Pitch Trainings

Ich habe über 10 Jahre Erfahrung im Rahmen von über 500 Angeboten und Pitches bei kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Darüber hinaus war ich dieses Jahr auch Mitglied in einer Start Up Jury und habe Business Pläne (mehr zum Thema Business Plan) von über 100 europäischen Start Ups und Entrepreneuren bewertet. Ich bin Diplom Volkswirtin, ausgebildeter Business Coach und betreue momentan vor allem Pitches über 500.000 Euro. Ich biete auch kurzfristig Pitch Trainings für Teams und Einzelpersonen an.

Bei Interesse bitte E-Mail an info@rosita-kraus.de

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