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Mein Körper, meine Entscheidung

Mein Körper, meine Entscheidung

Mein Körper, meine Entscheidung sage ich in Bezug auf §219a. Das Kabinett stimmte heute einer Reform des umstrittenen §219a zu. Werbung für einen Schwangerschaftsabbruch ist nach wie vor strafbar, aber Ärzte und Ärztinnen dürfen nun darauf hinweisen diesen Eingriff anzubieten.

Ein kleiner Schritt

Für viele ist dieser Schritt ganz sicher noch nicht weitreichend genug.
Der Kompromiss der Großen Koalition sieht lediglich vor, dass Ärzte zwar nun straffrei darüber informieren dürfen, dass sie Abtreibungen durchführen, aber weiterhin nicht darüber wie das geschieht.

Wir sind noch weit davon entfernt, dass eine Frau vollkommen selbst entscheiden kann, was sie mit ihrem Körper macht. Vor allem werden die Zugänge sich über einen solchen Eingriff zu informieren weiterhin verwehrt. Aus meiner Sicht geht es niemanden etwas an, ob ich abtreibe oder nicht. Mein Körper, meine Entscheidung.

Aber auch Ärztinnen und Ärzte haben sich jahrelang in Grauzonen bewegt. Der Fall Kristina Hänel zeigt dies. (vgl. ein Beitrag aus der Zeit Online) Das wird durch die Reform nicht viel besser werden, aber es ist zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Rechnung.

Jede Frau für sich

Ein Schwangerschaftsabbruch ist für keine Frau leicht. Wir leben gottseidank in einem Land in dem es bis zum dritten Monat möglich ist eine Schwangerschaft abzubrechen. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die eine Frau zu dieser Entscheidung bringen. Und jede Entscheidung ist individuell. Oft ist es nicht der richtige Partner oder die richtige Lebenssituation und manchmal fehlt der Glaube, dass man es schaffen kann. Es ist okay, noch nicht bereit zu sein. Denn ein Kind bedeutet viel Verantwortung. Und nicht selten sind Frauen in dieser Situation in vollkommener Verzweiflung.

Der §219a hat es Ärztinnen und Ärzten erschwert Frauen Informationen bereitzustellen, die über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken. Es wird nach wie vor nicht so einfach möglich sein über diesen Eingriff zu informieren. Zu leicht könnte man diese Information als “Werbung” auslegen.

Werbung für eine Abtreibung?

Werbung für einen Schwangerschaftsabbruch ist also verboten. Als ob eine Frau durch Werbung auf die Idee käme schwanger zu werden, um dann abzutreiben. Entschuldigt bitte, aber das Wort “Werbung” für einen Schwangerschaftsabbruch ist absurd. Ein Abort ist kein Produkt, was ich im Supermarkt kaufen kann. Wenn eine Frau in die Situation kommt über einen Abbruch nachzudenken, dann sucht sie Informationen. Keine Werbung. Sie ist wahrscheinlich verzweifelt und sucht Rat, sie weiß schlimmstenfalls nicht wem sie sich anvertrauen kann und soll. Da geht es nicht um Werbung, sondern um Information.
Jede Frau sollte ein Recht haben sich frei zu informieren.

Ein Hoch auf Kristina Hänel

Kristina Hänel, eine Gießener Ärztin wurde letztes Jahr zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Abtreibungsgegner warfen ihr vor auf ihrer Internetseite Abbrüche anzubieten und darüber zu informieren und zeigten sie an.

“Mir geht es darum, dass Kinder auf die Welt kommen, die gewollt sind.”

Kristina Hänel, 4.2.2019

Kristina Hänel ist eine der wenigen Ärztinnen in Hessen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführt. In Gießen sogar die einzige soweit ich weiß. Sie sagt, dass keine Frau einen Schwangerschaftsabbruch leichtfertig durchführen lässt. Dafür ist der Eingriff viel zu tiefgreifend. Jeder der einen solchen Eingriff mal erlebt hat, wird mir zustimmen.

Wenn eine Frau in der heutigen Zeit für die Rechte von Frauen kämpft, dann ist das Frau Hänel. Für mich eine inspirierende Persönlichkeit und eine unglaublich mutige Frau.

Erste Schritte bei ungewollter Schwangerschaft

Es gibt verschiedene Einrichtungen, die man anonym kontaktieren kann. Besonders Pro Familia ist eine Beratungsstelle, die in jeder größeren Stadt ein Büro hat und Frauen beratend zur Seite steht. Die Beratungstermine sind neutral und werden ohne jegliche Vorwurfshaltung geführt.

Es ist wichtig sich Zeit zu nehmen, um die Entscheidung zu treffen. Niemand kann einem diese Entscheidung abnehmen und manchmal dauert es auch noch einige Monate danach bis man seinen Frieden mit der Entscheidung findet. Zum Thema Kind ,ja oder nein, habe ich bereits einen anderen Blogeintrag geschrieben.

Dein Körper, deine Entscheidung

Familie und Freunde sind nicht immer die richtigen Ansprechpartner, wenn man über einen Abbruch nachdenkt. Es ist für viele Menschen ein absolutes Tabuthema und selbst die eigene Mutter, Schwester oder beste Freundin wird einem vielleicht nicht den Rat geben können, der einem wirklich weiter hilft. Das Personal von Beratungsstellen wie Pro Familia hingegen ist geschult in diesen Situationen zu beraten.

Mein Körper, meine Entscheidung. Ich bin für eine Abschaffung des Paragraphen 219a.

Kind? Ja oder nein?

Kind? Ja oder nein?

Gerade wir Frauen stehen oft vor dem Konflikt, dass wir uns einerseits Kinder wünschen, aber andererseits auch unsere persönliche Freiheit genießen wollen. Ein Kind bedeutet immer Verantwortung und egal wie locker man alles sieht, es wird einen zwangsläufig einschränken. Persönlich und natürlich auch finanziell muss man mit einem Kind Abstriche machen. Sicherlich gewinnt man viel hinzu, aber es ist immer ein Trade off zwischen verschiedenen Dingen.

In einem früheren Beitrag habe ich bereits über das Thema Karriere mit Kind geschrieben. In diesem Beitrag soll es aber nun genereller darum gehen vor welchem Entscheidungskonflikt fast jede Frau steht, die Mutter werden möchte.

Jede Frau ist anders

Vorneweg: Jede Frau wird andere Prioritäten haben und es geht auch nicht darum zu bewerten, ob man als Frau immer ein Kind haben sollte oder nicht. Es geht vielmehr darum alle relevanten Punkte bedacht zu haben bevor man sich für oder gegen ein Kind entscheidet. Wie man die einzelnen Kriterien bewertet, bleibt jeder Frau selbst belassen.

Meine Erfahrung ist im Übrigen auch, dass gerade jüngere Frauen viel weniger darüber nachdenken, ob sie ein Kind wollen oder nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man gerade in jungen Jahren noch nicht so vieles aufgebaut hat, worin man sich mit Kind einschränken müsste. Währenddessen man im zunehmenden Alter sich vieles privat und beruflich aufgebaut hat, das man ab einem bestimmten Punkt uneingeschränkt genießen möchte.

Kind und Karriere

Auch wenn ich dieses Thema hier nur kurz beleuchten will, da ich in anderen Posts hierauf schon ausführlicher eingegangen bin, so möchte ich dennoch ein paar Worte zum Thema Karriere und Kind verlieren.

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland einiges verändert. Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie Eltern und insbesondere Müttern mehr Flexibilität bieten müssen, damit diese Beruf und Kind vereinbaren können. Dennoch ist es nach wie vor nicht so, dass man gerade in anspruchsvollen Jobs Kind und Karriere problemlos vereinbaren kann.

Gerade für Mütter, die stillen wollen, ist es fast unmöglich einem Vollzeitjob nachzugehen. Selbst Teilzeit wird es ein Spagat bleiben und die meiste Last ist in dieser Zeit zwangsläufig von der Mutter zu tragen.

Ungleiche Gehälter

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel gelesen in dem stand, dass in 75% der Haushalten der Mann mehr verdient als die Frau. Diese Tatsache erklärt, warum insbesondere Frauen vermehrt in Elternzeit gehen. Im Vergleich zur Mutter ist hier die Einkommenseinbuße in den meisten Fällen wesentlich unattraktiver.

Als Frau mit Karriere- und Unabhängigkeitsambitionen stellt sich aber dann hier genau die Frage, ob sie in Kauf nehmen möchte längere Zeit keiner oder nur einer teilweise Beschäftigung nachzugehen. Solange Frauen und Männer weiterhin ungleich bezahlt werden, wird es zwangsläufig so sein, dass mehr Frauen als Männer die Kinderbetreuung übernehmen.

In jedem spezifischen Fall muss vorab genau beleuchtet werden, wer wie viel verdient und wie hoch mögliche Ausfälle wären und ob man diese als Eltern in Kauf nehmen möchte.

Einschränkung der persönlichen Freiheit

Ein Kind bedeutet sich persönlich einschränken. Das kann man drehen und wenden wie man will. Die Geschichten, dass manche Mütter in den ersten 2 Jahren nicht ungestört zur Toilette gehen können, sind keine Erfindung. Aber es ist auch stark abhängig vom Mindset der jeweiligen Mutter.

Dazu eine kleine Geschichte: Während unseres Neuseelandurlaubs sind wir einer jungen Mutter beim Freedom Camping begegnet. Wir waren etwa 40 km vom nächsten Ort entfernt an einem einsamen Strand ohne sanitäre Anlagen und fließend Wasser. Das Baby war gerade einmal 3 Wochen alt, aber die jungen Eltern zelteten dort als gäbe es nichts normaleres, was man mit einem Säugling tun könnte. Für mich war das eine sehr inspirierende Begegnung.

Was ich damit sagen will: es ist alles relativ. Und es kommt darauf an, was man selbst daraus macht. Es gibt in meinen Augen immer Lösungen und Möglichkeiten sich selbst trotz oder mit Kind zu verwirklichen. Manchmal sind die Möglichkeiten nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber ich sage immer: was man sich vorstellen kann, bekommt man auch umgesetzt.

Vereinbarkeit von Kind und eigenen Zielen

Wie vereinbare ich meine persönlichen Ziele und Wünsche und meinen Wunsch nach einem Kind? Hier gibt es mehrere Komponenten, die ein Rolle spielen: der Vater/Partner, der Arbeitgeber, die Betreuungsmöglichkeiten, das Umfeld und vor allem die eigene Einstellung.

Der Kindsvater / Partner

Jeder Kinderwunsch sollte immer bis ins jede Detail mit dem Partner abgestimmt und besprochen sein. Das klingt selbstverständlich für manch einen, ist es aus meiner Erfahrung aber nicht. Ich kenne so viele Frauen, die ihren Kinderwunsch einfach umgesetzt haben ohne zuvor mit ihrem Partner darüber gesprochen zu haben. Frust auf beiden Seiten ist dadurch vorprogrammiert.

Es ist wichtig, dass beide Seiten eine recht konkrete Vorstellung davon haben, wer sich wann um das gemeinsame Kind kümmert. Ohne einen Konsens im Vorfeld wird es später schwierig ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen.

Der Arbeitgeber

Bevor man sich für ein Kind entscheidet, sollte man überlegen wie man sich seine berufliche Zukunft vorstellt. Dies gilt natürlich auch oder vielleicht noch um so mehr für Selbständige oder Freiberufler. Natürlich weiß man oft nicht wie die Zeit als Mutter wirklich sein wird, aber eine grobe Idee und Vorstellung sollte man haben.

Etwaige Elternzeit und mögliche Teilzeitvereinbarungen sollten frühzeitig mit dem Arbeitgeber diskutiert werden. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Modellen und Möglichkeiten wie man seine Elternzeit umsetzen kann. Frühzeitiges Informieren lohnt sich.

Die Betreuungsmöglichkeiten

Ob man sich für ein Kind entscheidet, hängt nicht selten davon ab wie es nach der Geburt betreut werden kann. Gerade Mütter, die eigene persönliche Ziele abseits der Familie haben, müssen sich frühzeitig mit diesem Punkt auseinander setzen. Nicht selten müssen Kitaplätze schon vor der Geburt beantragt werden, um zwei oder drei Jahre später auch tatsächlich eine Betreuung zugesichert zu bekommen.

Ich bin ein großer Fan von einem Au Pair Mädchen oder Jungen und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. All unsere Au Pairs haben unser Haus nach einem Jahr als ein Teil der Familie verlassen und sind uns heute noch eng verbunden. Für mich bietet ein Au Pair kombiniert mit einer Kita/ Schule die maximale Flexibilität und ermöglicht es mir meine eigenen Ziele beruflich und privat zu verwirklichen.

Auch die Zusammenarbeit mit einer Tagesmutter habe ich ausprobiert und gerade für Überbrückungsphasen damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch hier ist es wichtig sich möglichst so früh wie möglich zu informieren und Kontakt aufzunehmen.

Das persönliche Umfeld

Auch das persönliche Umfeld spielt eine große Rolle bei der Entscheidung, ob man sich für ein Kind entscheidet oder nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man ein gutes und positives Umfeld braucht, wenn man mehr möchte als bloß Mutter sein.

Viele Menschen, insbesondere andere Frauen und Mütter können sich nicht vorstellen mehr als nur ihrer Mutterrolle nachzugehen. Sätze wie “Warum bist Du überhaupt Mutter geworden?” oder “Du bist doch gar keine richtige Mutter, wenn Du so viel arbeitest.” werden gerade arbeitende Mütter schon das ein oder andere Mal gehört haben. Das ist frustrierend und deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich ein positives und bestärkendes Umfeld sucht. In meinen Augen ist immer alles möglich, auch wenn es sich Dritte vielleicht für sich selbst nicht vorstellen können.

Die eigene Einstellung

Kommen wir zum entscheidenden Faktor in Sachen Kind – ja oder nein. Die eigene Einstellung beeinflusst einfach alles. Wie wir über etwas denken und wie wir an etwas herangehen beeinflusst sämtliche Ergebnisse in unserem Leben.

Ich glaube daran, dass man auch mit einem oder mehreren Kindern seine eigenen Ziele verwirklichen kann. Vielleicht muss man etwas mehr organisieren und beachten, aber es ist möglich. Es wird nicht immer alles perfekt sein, aber das Leben ist schließlich nie ganz perfekt und das gehört auch irgendwie dazu.

Mein Kind ist die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe.

Wir ihr vielleicht wisst, bin ich bereits Mutter eines heute 8 jährigen Sohnes. Auch, wenn die Zeit nicht immer einfach war, so war die Entscheidung vor 9 Jahren Mutter zu werden das beste, was ich je getan habe. Mein Sohn ist eine riesige Bereicherung für mein Leben und trotz meiner nach wie vor großen persönlichen und beruflichen Ziele möchte ich keine Sekunde missen.

Ich kann nur jede Frau bestärken ihrem Kinderwunsch zu folgen, vor allem, wenn sie auch berufliche und persönliche Ziele hat. Mit guter Planung kann alles funktionieren viele Wege eröffnen sich, wenn man sie geht.

Neuseeland mit Kind

Neuseeland mit Kind

Reisen mit Kind war für mich von Anfang an eine große Selbstverständlichkeit. Neuseeland mit Kind sollte unser nächstes großes Abenteuer werden. Seit mein Sohn auf der Welt ist, waren wir schon viel unterwegs. Vor allem in Südostasien wie Thailand oder Malaysia, aber auch in ganz Europa. Sehr oft waren wir mit unserem T6 California campen in den Bergen oder haben in Hütten ohne viel Strom und fließend Wasser übernachtet. 

Auch, wenn dieser Beitrag zu Neuseeland mit Kind anders ist als meine bisherigen Beiträge, so soll er dennoch meiner Vision dienen: Mütter zu unterstützen ihren Träumen zu folgen, auch mit Kind.

Reisen mit Kind

Neuseeland war immer ein großer Traum für uns. Wir wollten warten bis unser Sohn alt genug ist, dass er das Land mit all seiner Schönheit auch voll erfahren kann. Heute ist er 8 Jahre alt, bereits ein enthusiastischer Wanderer und echt echtes Outdoorkind. Ich glaube daran, dass Kinder durch Abenteuer wachsen und ich glaube daran, dass viele Eltern sich mehr Sorgen und Gedanken machen, als zwingend notwendig ist.

Träume und Ziele

Nur, weil man Kinder hat, sollte man seine Träume und Visionen nicht an den Nagel hängen. Das gilt auch für das Reisen. Für uns war immer klar, dass wir auch mit Kind weiterhin die Welt bereisen wollten. Aus meiner Erfahrung ist alles möglich und man muss die Dinge einfach ausprobieren. Je mehr ein Kind merkt, dass selbst große Reisen einfach und nicht Angst einflößend sind, desto einfacher ist es auch mit einem Kind zu reisen.

Kinder sind anspruchsloser als man denkt

Oft sind die Sorgen, die wir uns im Vorfeld einer solchen Reise machen unbegründet und basieren auf unseren eigenen Ängsten vor fremden Ländern und Kulturen oder neuen Situationen. Wir haben dieses Jahr mehrere zweitausender Gipfel bestiegen und sind teilweise mittelschwere bis schwere Touren gegangen. Mein Sohn war bei dem ersten Zweitausender erst 7 Jahre und ist die meiste Zeit mit Wanderstöcken vorneweg marschiert. Er war trittsicherer als ich unterwegs und auch der erste, der wieder in die Hütte einkehrte.

Campen in Neuseeland

Neuseeland bereist man am besten mit dem Camper. Nach dem Lesen etlicher Blogs und Reiseführer war diese Sache für uns klar. Wir wollten keinen großen Komfort, wir wollten Abenteuer und haben uns deshalb auch für ein recht kleines Fahrzeug, einen Toyota Hiace entschieden. Da das Fahrzeug das Zertifikat “self-contained” führt, dürfen wir auch an den abgelegensten Plätzen unser Lager aufschlagen.

Einfach mal machen

Ich kenne so viele Familien, die nur noch Club Urlaube machen oder in Deutschland bleiben. Es gibt immer so viele Ausreden, warum man mit Kindern egal welchen Alters nicht weiter reisen kann. Ich halte es für reine Ausreden. Die Kinder sind aus meiner Erfahrung in den wenigsten Fällen der Grund, meist sind es die Ängste und Gedanken der Eltern, die eine solche Reise verhindern.

Zu teuer? Auch so eine Ausrede

Ja, Neuseeland mit Kind ist teuer. Und ja, natürlich ist eine Reise zu dritt teurer als eine Reise zu zweit. Aber, wenn man will, findet man Wege. Neuseeland war unser Traumreiseland von Anfang an. Hierfür haben wir gespart und waren auch bereit von Anfang an auf übermäßigen Komfort zu verzichten. Uns ging es nicht darum die Nächte in teuren Hotels zu verbringen, wir wollten das Land sehen und Zeit in der Natur verbringen, die Kultur und die Menschen dort kennen lernen.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Wir haben etwa 6 Monate vorher die Flüge gebucht und die ersten Reiseführer besorgt. Unseren Campervan haben wir auch etwa ein halbes Jahr im Voraus gebucht, da wir wussten, dass wir in der Hauptsaison buchen müssen. Vincent ist schulpflichtig, also müssen wir uns leider an den normalen Schulferien orientieren. 3 Monate vorher etwa die Fähre von der Nord- zur Südinsel dann.

Mit unseren Schlafsäcken sind wir auf Daune diesen Sommer umgestiegen, da diese einfach leichter sind und ein geringes Packmaß aufweisen. Auch werden wir keine Koffer mitnehmen sondern Trolley Rucksäcke, die man sowohl als Rucksack, Tasche oder Rollkoffer nutzen kann.

Neuseeland mit Kind Packliste

Hier eine kleine Packliste, der wichtigsten Sachen für eine Campervan Reise mit Kind. 

  • Kompressionstaschen zur besseren Aufbewahrung in der Tasche (gibt es in verschiedenen Größen)
  • Multifunktionswerkzeug, Taschenmesser
  • LED Lampen
  • Autoladegeräte
  • Sonnencreme
  • Mückenschutz/ Moskitonetz
  • Schlafsäcke und Kissen, die klein und leicht sind
  • Merinounterwäsche
  • Multifunktionsjacken/ -kleidung
  • Kleidung für maximal eine Woche (wir waschen vor Ort)
  • Daypacks
  • Handtücher
  • Wäscheleine
  • Spiegelreflexkamera mit Ersatzakkus und Ersatzspeicherkarten

Hast Du noch Fragen zu einer Reise mit Kind oder brauchst noch weitere Anregungen? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Pitch Training Teil 1

Pitch Training Teil 1

Pitch Training oder Sales Coaching im Generellen wird zunehmend bedeutender. Wenn Produkte oder Dienstleistungen nahezu beliebig austauschbar sind, wird es zunehmend wichtiger im Pitch zu glänzen. Meiner Meinung nach scheitern viele gute Produkte, Ideen und Dienstleistungen an schlechten Vorstellungen im Pitch. Andersherum gewinnen aber auch viele einen Auftrag oder ein Projekt aufgrund eines herausragenden Pitches, der am Ende ein großes Differenzierungsmerkmal sein kann.

Sales kann nicht jeder

Nicht jeder Mensch ist der geborene Verkäufer. Gerade Menschen mit einem nicht betriebswirtschaftlichen Hintergrund tun sich schwer ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Aber auch persönliche Veranlagungen und mangelnde Routine können verhindern, dass man den Auftrag bekommt.

Die wenigsten Menschen, die ich kenne, sind die geborenen Verkäufer. Und die, die es sind, haben oftmals viele Jahre dafür geübt.

Wann sollte man einen Pitch üben?

Ich bin der Meinung, dass man vor jedem Pitch “üben” sollte. Sogenannte Rehearsals machen in meinen Augen immer Sinn. Je umfangreicher der Pitch und je unerfahrener das Pitchteam im Vorstellen und Verkaufen von Dienstleistungen und Produkten, desto relevanter ist ein Pitch Training.

Ich kenne selbst hoch erfahrene Experten, denen es die Sprache in einem Pitch verschlägt. Für einen 60 minütigen Pitch sollte mans mindestens das 3fache an Rehearsalzeit einplanen. Bei Teams über 3 Personen und wenig Erfahrung kann sich das schon mal auf 1-2 Tage Rehearsalzeit ausweiten.

Ein Pitch Training lohnt sich immer, egal wie gut und erfahren man eigentlich ist.

Vorbereitung ist der Schlüssel

Bevor man jedoch in das Training für den Pitch einsteigt, gilt es Zeit in die Vorbereitung zu investieren. Und hier zeigt sich: je mehr Zeit man in die Vorbereitung steckt, desto leichter wird das Rehearsal. Viele Teams unterschätzen wie wichtig eine genaue Vorbereitung ist und wie viel es in Rahmen der Vorbereitung für einen Pitch zu tun gibt.

Produkt und Dienstleistung

Das beste Pitch Training wiederum nützt nichts, wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht gut ist.  Die Grundlage eines jeden Pitch ist deshalb das Produkt und die Dienstleistung. 

Fokus auf die Kundensicht

Bei jedem Pitch ist es zwingend notwendig auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden einzugehen. Was bringt mein Produkt oder meine Dienstleistung dem Kunden? Welchen Mehrwert stifte ich damit? Was kann mein Produkt vielleicht besser als das des Wettbewerbs?

Referenzen

Referenzen sind besonders wichtig. Je mehr passende Referenzen ich aufzuweisen kann, desto besser. Aus meiner Erfahrung sind Referenzen, die die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung untermauern essentiell, um neue Kunden oder Projekte zu gewinnen.

Je passender die Referenz umso besser. Am besten sind Referenzen, die die gleiche Problemstellung aufzeigen und aus der gleichen Industrie stammen. Es geht darum dem Kunden glaubhaft zu übermitteln, dass die Dienstleistung oder das Produkt einen echten Mehrwert für ihn bieten kann. 

Sehr oft werden Pitches verloren mit der Begründung, dass die Referenz nicht gepasst hat oder im schlimmsten Fall gar keine Referenz aufgezeigt wurde.

Warum wird ein Pitch Training nicht immer gemacht?

Die häufigste Ausrede ist Zeit. Es gäbe noch so viel anderes zu tun und es sei einfach nicht genug Zeit zur Verfügung. Ich bin der Meinung, dass man sich entweder die Zeit nimmt und den Pitch als absolute Priorität sieht oder man sollte es lassen und den Pitch sogar besser absagen. Denn die wenigsten großen Projekte werden so gewonnen.

Besser eine Sache richtig, als 10 gleichzeitig

Einzelpersonen, aber auch Teams verzetteln sich darüber hinaus nicht selten mit vielen verschiedenen Pitches, Angeboten und Projekten. Hier gilt es sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie hoch ist die Win Wahrscheinlichkeit für jedes einzelne Thema? Wo habe ich gegebenenfalls mehr Chancen? Was ist mir persönlich wichtiger? Konzentration auf eine Sache nach der anderen ist hier oft der Schlüssel zum Erfolg.

Checkliste Pitch Training

Du oder ihr steht vor einem großen Pitch? Hier eine kurze Checkliste der Dinge über die ihr nachgedacht haben solltet.

  • Teilnehmerkreis – Wer nimmt von Kunden- aber auch von der Teamseite am Pitch teil?
  • Stakeholder Management – Wer entscheidet auf Kundenseite?
  • Wettbewerbsanalyse – Wer könnte auch zum gleichen Thema pitchen und was sind deren Stärken und Schwächen?
  • Wie viel Zeit habe(n) wir/ich?
  • Was sind meine/unsere Unique Selling Points (USPs)?
  • Welche kritischen Fragen könnten gestellt werden und wie könnte man diese beantworten?
  • Habe ich an einen Medienwechsel gedacht, um meinen Pitch spannend zu machen?
  • Möchte ich dem Kunden etwas “da lassen”?
  • Dresscode?
  • Hat der Kunde eine Agenda vorgegeben ?

Meine Pitch Trainings

Ich habe über 10 Jahre Erfahrung im Rahmen von über 500 Angeboten und Pitches bei kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Darüber hinaus war ich dieses Jahr auch Mitglied in einer Start Up Jury und habe Business Pläne (mehr zum Thema Business Plan) von über 100 europäischen Start Ups und Entrepreneuren bewertet. Ich bin Diplom Volkswirtin, ausgebildeter Business Coach und betreue momentan vor allem Pitches über 500.000 Euro. Ich biete auch kurzfristig Pitch Trainings für Teams und Einzelpersonen an.

Bei Interesse bitte E-Mail an info@rosita-kraus.de

Männer und Frauen im Job

Männer und Frauen im Job

Dies ist mein zweiter Blogpost zum Thema Business Beziehungsratgeber. Ich möchte auch in diesem auf das was Männer und Frauen im Job unterscheidet eingehen. Jeder, der mit dem jeweils anderen Geschlecht bereits zusammengearbeitet hat, weiß, dass Männer und Frauen nicht nur privat sondern auch beruflich anders ticken. Den ersten Blogpost zum Thema findet ihr übrigens hier.

Business Beziehungsratgeber Teil 2

Männer denken hierarchisch während gerade Frauen grundsätzlich wenig mit Hierarchien in Berührung gekommen sind. Wenn wir ein wenig in der Geschichte zurückgehen, wird diese Tatsache ziemlich schnell klar. Klischeehaft gesagt, trafen sich Männer beim Militär während Frauen auf dem Markt waren oder den Haushalt führten. Das mag nun ein altes Rollenbild sein, aber prägt die Kommunikation von Männern und Frauen bis heute.

Unterschiede in der Kommunikation

Männer und Frauen kommunizieren anders. Das wissen wir nicht schon aus unseren privaten Beziehungen Zuhause, aber trotzdem gerät dieser Aspekt immer wieder in Vergessenheit. Frauen kommunizieren eher indirekt und im konjunktiv, während Männer gerade direkte Aussagen brauchen. Während die eine Seite also vor allem um eine gute Stimmung bemüht ist, fragt der andere sich, warum sie so unsicher und wenig durchsetzungsfähig wirkt.

In Meetings sprechen Frauen tendenziell alle an und versuchen jeden inhaltlich abzuholen. Männer hingegen legen wert den Ranghöchsten abzuholen und auf ihre Seite zu ziehen.

Unterbrechen oder ausreden lassen?

So viel ist sicher, die meisten Frauen unterbrechen extrem ungern, aber gerade das geschickte unterbrechen insbesondere von Männern, die als “rangniedriger” im Meeting empfunden werden, kann einer Frau Respekt bringen.

Das mag nicht immer so sein und auch ich bin der Meinung, dass aufmerksames Zuhören eine große Stärke insbesondere von Frauen ist, aber in manchen Situationen schadet ein gezieltes Unterbrechen im richtigen Moment ganz und gar nicht.

Wird man selbst unterbrochen, sollte man kurz überlegen, ob die Unterbrechung begründet ist oder nicht. Unbegründete Unterbrechungen sollten sich weder Männer noch Frauen gefallen lassen.

Horizontale oder vertikale Gesprächsebene

Die Gesprächsebene spielt in der Kommunikation eine wichtige Rolle. Wenn Männer und Frauen miteinander kommunizieren bewegen sie sich häufig auf unterschiedlichen Ebenen. Während Frauen die horizontale, gleichberechtigte Gesprächsebene vorziehen, begegnen sich Männer nicht selten eher auf der vertikalen, hierarchischen Ebene.

Ein Praxisbeispiel

Erst kürzlich war ich einer Telefonkonferenz mit etwa 10 ranghöheren Männern. Es ging um eine Projektausschreibung eines Kunden und ich legte meine Sicht der Dinge mit sehr viel Hintergrundwissen den Kollegen dar. Plötzlich erhob ein mir bisher unbekannter Kollege die Stimme: “Wer bist Du eigentlich, dass Du Dich hier in dem Thema engagierst?” Das war ganz klar der Beginn der vertikalen Kommunikation. Mein Rang wurde in Frage gestellt, der Unterton war zudem leicht abfällig.

Meine Antwort: “Ich habe fast 2 Jahre für den Kunden gearbeitet, ich kenne die Organisation in- und auswendig.” Damit war das Thema erledigt und der Kollege schwieg. Diese Art der Kommunikation ist typisch männlich und wir Frauen reagieren häufig persönlich angegriffen. Dabei geht es Männern gar nicht um einen persönlich gemeinten Angriff, sondern es ist ein ganz normales Verhalten, um Rang und Status abzufragen.

Was können Männer und Frauen daraus lernen?

Ich möchte nicht zu klischeehaft sein. Es gibt sicher auch Frauen die vertikal kommunizieren, sowie Männer die horizontal orientiert sind. Was ich sagen will ist, dass es klare geschlechtsspezifische Tendenzen gibt. Männer und Frauen sollten beide Varianten kennen und beide Kommunikationsvarianten in Gesprächen in betracht ziehen. Nur so kann vermieden werden, dass größere Konflikte oder Missverständnisse entstehen.

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass die meisten Situationen, die gerade wir Frauen als persönliche Attacken empfinden gar keine persönlichen Angriffe sind. In den meisten Fällen handelt sich um eine typische vertikale Gesprächsführung um Rang und Hierarchie zu klären.

 

 

 

 

 

Business Beziehungsratgeber Teil 1

Business Beziehungsratgeber Teil 1

Beziehungsratgeber über Männer und Frauen und deren Eigenheiten gibt es wie Sand am Meer. Aber es gibt soweit ich weiß keinen Business Beziehungsratgeber über die geschlechtsspezifischen Gepflogenheiten im beruflichen Umfeld. Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen aus diesem Thema eine Serie zu machen und über teilweise skurrile Situationen im Berufsalltag zu schreiben.

Es dabei wird um Eigenheiten und um “Gehabe” gehen, vor allem aus meiner weiblichen Sicht. Aber es geht mir auch darum Transparenz für die weibliche und die männliche Sicht zu schaffen wie die jeweils andere Seite denkt und fühlt. Wie funktionieren berufliche Beziehungen und wie unterschiedlich verhalten sich Männer und Frauen. All das soll Inhalt dieser Blogserie Business Beziehungsratgeber werden.

Meine Erfahrungen

Die Idee zu einem Beziehungsratgeber basiert auf eigenen Erfahrungen. Wie häufig habe ich in den vergangenen Jahren männliche und weibliche berufliche Verhaltensweisen bemerkt, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Ich habe Kollegen und Kolleginnen befragt und um ihre Einschätzung gebeten. Ich habe mit meinem Mann, der selbst Führungskraft ist darüber gesprochen und reflektiert. Warum reagieren Männer so wie es eine Frau nie tun würde? Wie verhalten sich weibliche Führungskräfte im Vergleich zu männlichen? Was ist der Unterschied?

Bin ich selbst in einer männlich dominierten Umgebung anders als unter Frauen? Ja, ich bin anders, das habe ich bereits festgestellt. Ich antizipiere teilweise männliches Verhalten, um schneller an mein Ziel zu kommen. Aber es hilft auch unter Männern als Frau akzeptiert und respektiert zu werden.

Wofür sind Meetings gut?

Schon in Meetings wird klar, dass Frauen und Männer anders ticken. Männer nutzen Meetings gerne zum “Schaulaufen”, der Inhalt ist gerade zu Beginn eher zweitrangig. Das verstehen Frauen nicht. Frauen möchten zum Punkt kommen, denn es gibt noch viel zu erledigen. Sie sehen keinen Sinn Dinge mehrfach zu wiederholen und aufeinander zu referenzieren. Männer auf der anderen Seite nutzen ein Meeting genau dafür. Es geht um Hierarchien und Rangordnungen für Männer. Insbesondere die Worte des “Ranghöchsten” werden am liebsten wiederholt und aufgegriffen. Es ist eine Form Loyalität zu zeigen.

Allein über das Verhalten in Meetings könnte ich einen halben Beziehungsratgeber schreiben. Wer beginnt das Meeting? Wer hat den höchsten Redeanteil? Wie ist die Sitzordnung? Wer sagt was? All diese Dinge spielen eine große Rolle für Männer. Für Frauen geht es bei den meisten Meetings nur um die Inhalte und die Ergebnisse. Für Männer ist ein Meeting viel mehr. Es ist ein soziales Event. Und liebe Frauen, es ist unglaublich wie viel Männer in Meetings reden können. Die Beiträge von manchen Männern in Meetings übertreffen die Anzahl der Worte, die ein Mann mit seiner Frau wöchentlich austauscht um ein vielfaches.

Braucht man(n) Statussymbole?

Ja, viele Männer brauchen sie. Statussymbole sind Männern viel wichtiger als Frauen. Ich kenne unzählige Männer, die ihre Initialen auf ihren Hemden eingestickt haben. Auf der andere Seite kenne ich keine einzige Frau, die eine Bluse mit ihren Anfangsbuchstaben hat. Ich könnte hier beliebig viele andere Statussymbole aufzählen von gravierten Montblanc Kugelschreibern, Autoschlüsseln, Krawatten im Wert von 500 Euro, das große Büro oder die Ehefrau zuhause, die mindestens 2 Kinder hütet. Die Ehefrau? Ja, richtig. Für Männern ist eine Familie zu haben ein Statussymbol. Im Gegensatz zu uns Frauen. Wenn wir äußern frisch verheiratet zu sein, dann wird man als Frau kritisch beäugt, ob sich in unserer Mitte nicht vielleicht schon etwas wölbt. Eine Schwangerschaft wird uns negativ ausgelegt. Ein Mann hat seinen Status mit einer schwangeren Frau eher erhöht als erniedrigt. Klingt absurd? Ich weiß.

Auch über das Thema Statussymbole könnte man einen ganzen Beziehungsratgeber schreiben. Deswegen wird es auch hierzu einen separaten Beitrag geben.

Berufliche Feind- und Freundschaften

Unter Frauen werden Feindschaften auch im beruflichen Kontext recht schnell offensichtlich. Einmal als “Feindin” auserkoren, wird es keine freundschaftlichen Gesten zwischen diesen Frauen geben. Männer hingegen halten selbst mit ihren Smalltalk und klopfen sich gegenseitig auf die Schulter in jovialer Lockerheit. Männliche Feindschaften werden selten schnell offensichtlich, selbst für Männer untereinander ist es oft schwer zu erkennen wie andere zueinander stehen. Aber genau hier die Gründe und Gepflogenheiten zu verstehen und zu ergründen, wird Teil des Beziehungsratgebers sein.

Business Beziehungsratgeber für Männer und Frauen

Gerade Frauen in Führungspositionen sehen sich nicht selten einer großen Gruppe männlicher Kollegen gegenüber. Ich weiß wovon ich spreche, da gerade im Automotive Sektor hauptsächlich Männer die Entscheidungen treffen und die Führungsebenen männlich dominiert sind. Wie kann ich mich als Frau hier integrieren, wenn Männer ihre Bündnisse gemeinsam schwitzend in der Sauna schmieden oder abends beim Bier zum Champions League Spiel. Wie können sich weibliche Führungskräfte in einem solchen Umfeld behaupten und positionieren und was müssen sie dabei beachten?

Aber auch das Thema warum Frauen und Männer unterschiedlich mit ihren Kompetenzen in der Außenwirkung umgehen, möchte ich erläutern. Auflockern werde ich mit typischen Szenen aus dem Alltag und den Fragen, die ich mir aus weiblicher Sicht dazu gestellt habe.

Ziel ist es Transparenz über typisch weibliches und typisch männliches Verhalten im Business Kontext zu geben. Dabei soll es Männern als auch Frauen leichter gemacht werden sich gegenseitig, aber auch untereinander besser lesen und verstehen zu können.

 

 

 

 

 

 

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