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Nichts ist inspirierender als Jemand, der schon mal etwas geschafft hat, was Du Dir für Dich nicht vorstellen konntest.

Diese Seite steht unter dem Motto „Women empowering Women“ – Frauen unterstützen Frauen und schafft Platz für inspirierende Geschichten von inspirierenden Frauen. Meine Vision ist es, durch echte Geschichten, anderen Frauen Mut zu machen sich neues zu trauen und neue Wege zu gehen.

Hast Du vielleicht eine inspirierende Geschichte oder kennst Frauen, der hier gerne ihre Geschichte teilen möchten? Dann schreibe mir gerne eine Nachricht an rk@rosita-kraus.de

Inspirational Women: Here she is

Wer seid ihr?

Wir sind ‘Julia, Sarah und Ronja’, drei Schwestern ursprünglich aus dem Frankfurter Raum. Heute leben wir in verschiedenen Ländern. Julia ist ein Produktmanager für Healthcare Software im Silicon Valley. Sarah ist Policy Manager für Digitalen Handel in Brüssel. Und Ronja ist ein Risk IT Consultant in Wien. Gemeinsam haben wir ‘Here She Is’ gegründet, dessen Ziel es ist persönliche Entwicklung und internationalen Austausch von Frauen zu fördern. Wir führen Interviews mit inspirierenden Vorbildern, halten Workshops und haben eine Eventserie mit einem speziellen Ansatz für tiefgehendes Netzwerken entwickelt.

Wie findet man euch?

Unsere Webseite: www.here-she-is.com

Unser Twitter Account: http://www.twitter.com/Here_She_Is_

Unser Instagram Account: https://instagram.com/here_she_is_wagnersisters

Unser Facebook Account: https://www.facebook.com/heresheis2017 

Unser Linkedin Profil: https://www.linkedin.com/company/18402835

Was ist eure Geschichte mit der ihr gerne andere inspirieren möchtet?

Trotz der räumlichen Entfernung sind wir sehr eng miteinander verbunden und täglich in Kontakt. Was uns drei Schwestern eint ist Internationalität und das Interesse an anderen Kulturen, großer Lernwille und Neugier, ein stetes Interesse uns weiterzuentwickeln und die Mission, die Welt ein Stückchen besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben. Im täglichen Berufsleben haben wir ähnliche Erfahrungen und Herausforderungen. Nach einem Road Trip in Kalifornien letztes Jahr stellten wir fest: Eine Sache, die uns an unserer persönlichen Entwicklung hindert ist der mangelnde Zugang zu weiblichen Vorbildern, obwohl wir in Metropolen mit viel Talent und Einfluss leben und arbeiten. Es fehlt ein Forum um wirklich tiefgreifende Fragen zu stellen, und über ihre Lebenserfahrung zu lernen. Vorbilder sind wichtig für drei Dinge: Inspiration, eine Verkörperung des Möglichen und um konkrete Verhaltenstaktiken zu identifizieren.

Sarah ist manchmal schnell bei der Sache und schon zwei Wochen später hatten wir eine Webseite und das erste Interview – heute sind es um die 20. Seitdem haben wir außerdem Diversity Workshops abgehalten und die Meetup Serie ‘DeepConnect’ in Brüssel und San Francisco gestartet.

Eine Menge Arbeit ist bis dato in ‘Here She Is’ geflossen, aber es zahlt sich aus. Nicht nur lernen wir persönlich enorm viel durch den Austausch, wir haben auch Feedback von hunderten Frauen und Männern erhalten, die unsere Mission unterstützen. Es gibt jede Menge beeindruckende Frauen, aber sie sind nicht unbedingt medial präsent. Peer Mentoring ist ebenfalls wichtig, aber man braucht ein gutes Forum und die richtigen Fragen, damit der Austausch hilfreich ist. Das ist der Hintergrund unseres ‘DeepConnect’ Konzepts.

Was ist das Ziel von Here she is?

Here She Is hat verschiedene Ziele. Wir wollen anderen Frauen, und Männern, helfen sich weiterzuentwickeln. Auch für uns persönlich bietet die Arbeit enorme Möglichkeiten, uns weiterzuentwickeln, neue Dinge auszuprobieren und ganz wichtig: neue Fragen zu stellen. Wenn du die Entwicklung unserer Interviews ansiehst wirst du feststellen, dass wir heute andere Fragen stellen als noch vor einem Jahr, und dass wir neue Typen von Menschen ansprechen. Beispielsweise werden wir demnächst auch anfangen, Männer zu interviewen. Frauen und Männer müssen sich  gegenseitig unterstützen und ‘empowern’. Es gibt viel zu tun auf beiden Seiten. Wir alle haben viele unsichtbare Schranken in unserem Kopf, und es wird noch lange dauern, diese einzubrechen.

Was war/ist die größte Herausforderung, um Euer Ziel zu erreichen? Wie geht Ihr mit diesen Situationen um?

Etwas nebenberuflich zu machen ist immer herausfordernd aufgrund des Zeitaufwands. Wir müssen außerdem die Zeitverschiebung von neun Stunden managen. Meistens telefonieren wir sonntags, um 9 Uhr morgens kalifornischer Zeit und 18h abends deutscher Zeit. Ein skalierbares System für Content Management, Posting, Editing etc., klare Aufgabenteilung und Kommunikation ist ebenfalls wichtig. Familiäre Kommunikation in professionelle Kommunikation umzuwandeln war anfangs schwierig. Aber es hat generell die emotionale Intelligenz und Bewusstheit des Umgangs miteinander verbessert, auch außerhalb von HSI.

Was wir auch gelernt haben ist, dass Frauen auf die Unterstützung von anderen Frauen angewiesen sind. Das ist unabdingbar und sehr hilfreich, wenn man es richtig angeht. Wir haben viele Partnerschaften mit anderen Frauenprojekten und Netzwerken geformt und bauen diese Aktivitäten weiter aus. Wir sind immer auf der suche nach neuen Möglichkeiten, um sich mit Frauen weiter zu vernetzen.

Was ist Euer bester Ratschlag, den Ihr anderen aufgrund Eurer Erfahrungen geben könnt?

Zwei Dinge: Die Wichtigkeit von Kommunikation und von ‘Just do it’.

Kommunikation: Wenn du ein Problem, Interesse oder eine Frage hast: Sprich es aus und tausche dich mit anderen darüber aus. Wenn du eine Beförderung oder eine CEO, CFO (oder was auch immer) Laufbahn anstrebst, lass es deinen Chef wissen, explizit. So kann er/sie dir konkret helfen oder andere Kontakte heranziehen. Gleiches gilt, wenn du eine Initiative starten willst. Teile deine Ideen mit anderen – die meisten Leute werden dich unterstützen und dir mindestens weiterhelfen, das Konzept zu verbessern. Wir haben das selbst erlebt und dutzende Male von den Frauen in unseren Interviews gehört, die uns weiterempfohlen oder -vernetzt haben.

Just do it: Unsere spontane Implementierung von ‘Here She Is’ hat uns gezeigt, wie schnell man mit einer Sache Fahrtwind gewinnen kann, wenn man einfach startet. Es wird sich immer verändern und weiterentwickeln, aber mit Gewissheit ist es eine sehr bereichernde Erfahrung, durch die man man zumindest zahlreiche inspirierende Menschen kennen lernt. Frauen sagen zu oft zu sich selbst in ihrem Kopf  ‘Das wird sowieso nicht klappen.’ oder ‘Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht später.’

Für welche drei Dinge in Eurem Leben seid ihr am dankbarsten?

  1. Unsere Eltern und Familie, die uns immer in unseren internationalen Abenteuern bedingungslos unterstützt haben, obwohl es nicht leicht getan ist seine Kinder so weit weg von sich zu haben. Um es in Perspektive zu rücken: Gemeinsam sind wir drei Schwestern 80 Jahre alt, und wir haben in diesem Zeitraum in 16 Ländern gelebt, 6 Sprachen gelernt, an 10 Universitäten studiert und über 20 Praktika und Delegationen in anderen Ländern und Städten absolviert. Das wichtigste Skillset, dass wir im Laufe dessen gelernt haben ist Offenheit, Toleranz und die Fähigkeit, neue Herausforderungen annehmen und meistern zu können.
  2. Die gegenseitige Unterstützung und Freundschaft von uns Schwestern ist ein wahres Geschenk, das nicht zu ersetzen ist.
  3. Es mag nach Klischee klingen, aber das Leben ist vergänglich – ‘This, too, shall pass.’ Gute und schlechte Zeiten kommen und gehen, und der Wechsel kann sehr abrupt sein. Wir sind dankbar dafür, dass unsere Familie im Großen und Ganzen gesund ist. Glücklichsein ist Einstellungssache und es bedarf regelmäßigen Trainings in positiver Psychologie, Selbstkenntnis und ständiger Anpassung, um glücklich zu sein und zu bleiben.

Was  gibt euch das Gefühl, erfolgreich zu sein?

Es gibt hier zwei Komponenten. Die eine ist, eine Vision erfolgreich durch taktische Schritte zu erzielen. Und die andere den Flow, Mehrwert und Bereicherung direkt im Moment zu erleben.

In Bezug auf Vision: Erfolg heisst, dass man seine Ziele erreicht hat. Für ‘Here She Is’ definieren wir gerade neue, ehrgeizige und quantifizierbare Ziele, um das in der Zukunft bewerten zu können. Das ist unser ‘Makro-Erfolg’.

Die zweite Komponente ist jedoch: Der Weg ist das Ziel. Da wir an ‘Here She Is’ ehrenamtlich arbeiten ist es wichtig für uns, dass wir Spaß an der Sache haben und eine persönlichen Mehrwert sehen, während wir arbeiten. Wenn wir ein Interview abschließen und sagen können, ‘Wow, das war eine tolle Unterhaltung’. Oder ein Event organisieren und sofort Feedback kriegen, dass die Teilnehmer es toll fanden. Das ist, was uns täglich antreibt. Sozusagen unser ‘Mikro-Erfolg’.  

Habt ihr ein Buch, welches Euch inspiriert hat? Warum hat es euch inspiriert?

Viele Bücher! Auf ‘Here She Is’ haben wir bereits einige empfohlen. Eines meiner Favoriten innerhalb des letzten halben Jahres ist ‘Principles’ von Ray Dalio, dessen Hedgefund eine einzigartige Transparenz und Feedback Kultur hat. Er legt auf beeindruckende Weise dar, wie wichtig es ist, dass man sich über seine eigenen Entscheidungsgrundlagen in jeglichen Bereichen des Lebens bewusst ist. Ein anderes Buch ist ‘Option B’ von Sheryl Sandberg und Psychologe Adam Grant. Sie beschreibt, wie sie den plötzlichen Tod ihres Ehemanns verarbeitet hat und wie man aus Krisen menschlich wachsen kann, anstatt an ihnen zugrunde zu gehen. Avoiding the three ‘P’ und ‘addressing the elephant’ sind zwei sehr hilfreiche Paradigmen.

Gibt es Menschen, die Euch inspiriert haben? Wenn ja, wer und warum?

Ich (Julia) habe vor Kurzem eine List geschrieben, mit Menschen, die mich beeinflusst und inspiriert haben. Manche Menschen darauf hatten länger wirkenden Einfluss – auf meine Werte, Etiquette oder Humor, beispielsweise meine Eltern. Andere haben mich mit sofortiger Wirkung beeindruckt und verändert. Eine Konversation mit einem Unternehmer vor drei Jahren hat fundamental meinen beruflichen Werdegang beeinflusst. Ich ging aus der Unterhaltung heraus mit der Erkenntnis und dem Fokus, dass ich in einem innovativen Umfeld arbeite möchte, und das habe habe ich in die Tat umgesetzt. Neun Monate später habe ich eine neue Position im Silicon Valley angefangen. Tiefe Beziehungen zu Menschen sind wertvoll, aber auch indirektes Mentoring (durch Verfolgen eines Podcasts oder Here She Is Interviews 😉 ) kann persönlich sehr viel bringen.

Wie sieht für Euch ein perfekter Tag aus?

Auch wenn wir alle drei sehr abenteuerlustig und experimentierfreudig sind, ist der perfekte Tag einer, in dem alles so kommt wie vorhergesehen, n der eine erwartete Routine genau eintritt. In dem wir erreichen zu erledigen, was wir uns vorgenommen hatten und in dem wir eine gesunde Balance aus Arbeit, Entspannung und Fitness erzielen. Idealerweise sind wir dazu gekommen Sport zu machen, haben auf der Arbeit nicht mit ‘Fire Fighting’ und ‘Other People’s Agenda’ (OPA) zu kämpfen und genug Zeit für etwas Entspannendes wie Lesen, Telefonieren oder unsere Hobby-Projekte am Abend.

Was ist Eure Vision? Was wollt ihr noch erreichen?

Wenn wir alles richtig machen, fällt unsere Vision in einem Jahr ganz anders, und vor allem größer aus, als noch heute. Denn Ziel von HSI ist es, unseren eigenen Horizont zu erweitern und größer zu denken. Die große Vision ist, gläserne Decken, mentale Schranken einzuschlagen und Vorurteile abzubauen, auf allen Seiten. Unser Beitrag dazu in der nächsten Zeit soll vor allem sein, mehr Verständnis zwischen Männern und Frauen zu bringen, und tiefen Austausch von Frauen in live-Events zu ermöglichen.  

 

Inspirational Women: Anke Beeren

Wer bist du? Bitte eine kurze Vorstellung.

Als Business-Mentorin helfe ich Unternehmerinnen dabei, eine Geschäftsidee von Innen nach Außen zu entwickeln, ein nachhaltiges Geschäftsmodell auf zu bauen, ihr Mindset auf Erfolgskurs zu bringen und sich gegenseitig in Erfolgsteams zu unterstützen. Ich bin gebürtige Niederländerin mit einer indonesischen Mutter, lebe allerdings schon seit meinem 13. Lebensjahr in Deutschland. Ich habe zwei Kinder, singe in meiner Freizeit in mehreren Acappella-Ensembles und bin seit Ende 2017 als Online-Unternehmerin unterwegs.

Hast Du eine Webseite oder andere Links zu Dir?

Meine Webseite: https://www.anke-beeren.de/

Was ist Deine Geschichte mit der Du gerne andere inspirieren möchtest?

Ich bin eine Serien-Gründerin par excellence – habe nach meinem Architekturstudium und neben vielen, vielen Aus- und Weiterbildungen im Bereich Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung so einige Selbstständigkeiten und Unternehmen aufgebaut. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Mein beruflicher Lebenslauf liest sich so krumm wie eine Banane – und es schien mir (und anderen!) lange kein roter Faden erkennbar. Das kann ganz schön frustrierend sein und am Selbstwert nagen. Letztes Jahr habe ich dann die Reißleine gezogen und eine mächtige Entscheidung getroffen: Ich habe vom einen auf den anderen Tag meinen Job gekündigt, in dem ich mir immer mehr wie im Gefängnis vorkam. Das einzige, was ich wusste, war, dass ich mich noch einmal selbstständig mache. Und dass ich diesmal alles, aber auch alles dran setzen wollte, dass es erfolgreich wird. Ich bin meiner inneren Stimme gefolgt und habe mir ein ortsunabhängiges Business nach meinen eigenen Regeln aufgesetzt. Ich habe mir die passende Unterstützung gesucht und bin all-in gegangen. Und es hat tatsächlich funktioniert:
Jetzt, ein Jahr später, lebe ich das Leben, von dem ich geträumt habe. Und ich möchte andere Frauen ermutigen, sich auch von den oft selbst auferlegten Fesseln zu befreien, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen – und durch eine individuell perfekt passende Selbstständigkeit finanziell unabhängig zu werden.

Warum machst Du den Job, den Du heute machst?

Ich habe mich vor einem Jahr, arbeits- und nahezu mittellos, auf den Weg gemacht, erstmal sehr genau nach Innen zu schauen: Was will ich? Was kann ich? Was liebe ich zu tun? Wie will ich leben? Was ist mein Warum? Diese Entdeckungsreise hat mich an den größten Schmerzpunkt meines Lebens gebracht, für den ich mich viele Jahre richtig geschämt habe: Ich war nicht wirklich erfolgreich in meinen Selbstständigkeiten – aber ich bin auch nicht geeignet für das Angestellten-Dasein.

Dann erkannte ich plötzlich den Schatz in meiner Gründungserfahrung: Ich hatte so viele Lektionen über das Gründen gelernt, dass ich auf jeden Fall wusste, was NICHT funktioniert. Wahrscheinlich hatte ich jeden Fehler gemacht, den man beim Gründen begehen kann. Weil ich mich viele Jahre durch diesen Dschungel gekämpft hatte, kannte ich aber jetzt den Weg! Und weil ich so viele andere Frauen in ihren Angestellten-Jobs leiden sehe, kann ich sie darin begleiten, auch diesen Weg zu gehen – und zwar ohne die ganzen Fehler, die ich über viele Jahre gemacht hatte.

Meine größte Motivation ist es also, Frauen in die Freiheit und Fülle zu begleiten, damit sie sich wieder lebendig fühlen und mit ihren Potenzialen und Talenten eine echte Bereicherung für die Welt sind.

Was war/ist die größte Herausforderung, um Dein Ziel zu erreichen? Wie gehst Du mit dieser Situation um?

„Das größte Problem sitzt zwischen unseren Ohren.“ – Das sage ich nicht nur meinen Kundinnen, sondern weiß es auch von mir. Wir sind als Human Beings permanent mit unseren Ängsten, Sorgen und Zweifeln konfrontiert. Und oft stehen diese genau zwischen uns und unserem Erfolg. Wenn ich im Grunde weiß, was ich will (das entscheidet übrigens der Bauch – und nicht der Kopf!), und im nächsten Schritt dies mit einem echten Warum verknüpfe, kommt als nächstes der Kopf ins Spiel. Bestenfalls schmiedet er Ideen, stellt Pläne auf und entwirft Strategien, damit das Ziel erreicht wird. Aber da oben sitzt auch alles, was uns davon abhält, schlussendlich in die Umsetzung zu gehen. Die größte Herausforderung ist somit, diese inneren Blockaden zu erkennen und zu entfernen. Dafür gibt es zahlreiche (Selbst-)Coaching-Methoden, die es einem ermöglichen, die Grenzen der Komfortzone Schritt für Schritt zu erweitern. Denn Umsatz kommt von Umsetzen. Und das Glück versteckt sich hinter Deiner größten Angst.

Welcher ist Dein bester Ratschlag, den Du anderen aufgrund Deiner Erfahrungen geben kannst?

Suche Dir Unterstützung und Begleitung. Ich bin seit Kindesbeinen an eine Self-Made-Woman und meine ersten Worte waren wohl: „Selber machen!“. Das ist natürlich einerseits ein Segen, denn es ermöglicht mir, vieles zu lernen und tatsächlich selber zu bewältigen. Andererseits sollte man offen bleiben für Unterstützungsmöglichkeiten. Denn es gibt nicht nur Menschen, die einfach schon einen Schritt weiter sind als Du, Dich an die Hand nehmen können und Dir einiges an Zeit und Lehrgeld ersparen, sondern auch Gleichgesinnte, die Dich verstehen und mit Dir ein Stück Deines Weges gehen. Die Dich anfeuern, wenn Du Deine Komfortzone verlässt. Die Dich auffangen, wenn Du mal einen schlechten Tag hast. Und die Deine Zweifel vollkommen nachvollziehen können. Mein persönliches Erfolgsrezept lag also darin, mir nicht nur fachliche Hilfe beim Aufbau meines Business zu holen, sondern auch eine Community / Netzwerk von Unterstützer*innen zu suchen.

Für welche drei Dinge bist Du in deinem Leben am dankbarsten?

Für meine Kinder, denn die Erfahrung, Mutterliebe in sich zu spüren, ist einmalig und mit nichts anderem vergleichbar.
Dafür, dass ich mir mit Mitte vierzig endlich erlaubt habe, mein absolutes Traumleben zu kreieren.
Und, last but not least, dafür, dass ich meinen Mann fürs Leben kennen lernen durfte.

Was gibt Dir das gefühl erfolgreich zu sein?

Wenn ich morgens aufwache und mich vollkommen frei und unabhängig fühle.

Hast Du ein bestimmtes Buch, welches Dich inspiriert hat? Warum hat es Dich inspiriert?

Es gibt sehr, sehr viele Bücher, die mich zeitweise – passend zur Lebensphase – sehr inspiriert haben. Ein relativ unbekanntes, aber für smich immer noch bahnbrechendes Buch ist allerdings „Polarity Management“ von Barry Johnson. Es zeigt ein Modell auf, wie wir mit scheinbar unlösbaren Problemen im Leben umgehen können. Scheinbar unlösbar deshalb, weil diese Probleme zwei Seiten einer Polarität wider spiegeln und man die Polarität nicht auflösen, sondern höchstens managen kann.

Inspirational Women: Miriam Fuz

Wer bist du? Bitte eine kurze Vorstellung.

Ich bin Miriam, 37, und ein Gemisch aus Bloggerin, Autorin und nicht zuletzt Mama von drei zumeist entzückenden Jungs im Alter von 1, 4 und 6 Jahren. Die Jungs haben einen Abstand von 19 Monaten und zweieinviertel Jahren. Das schlaucht. Und macht aber auch Spaß. In meinem Muttiversum möchte ich Mamas unabhängig von ihrem Erziehungsstil zusammenbringen. Mir ist wichtig, dass Mütter an sich glauben und sich nicht immer hintenanstellen. Dazu gehört auch, dass man eigene Projekte anpackt, obwohl man eigentlich keine Zeit hat. Denn wenn man ehrlich ist: Irgendeinen Grund, warum es nicht passt, findet man immer.

Hast Du eine Webseite oder andere Links zu Dir?

Mein Blog: www.muttiversum.com Facebook:  https://www.facebook.com/Muttiversum Instagram: www.instagram.com/Muttiversum Mein Buch „Manchmal braucht man Gummibärchen: Die besten Tipps aus meinem turbulenten, wunderschönen Leben mit 3 kleinen Kindern“ erscheint am 22.8. im Trias-Verlag: Link zum Buch Es ist in jeder Buchhandlung sowie online erhältlich, zum Beispiel bei Amazon, Thalia oder Weltbild. Es ist bereits vorbestellbar.

Was ist Deine Geschichte mit der Du gerne andere inspirieren möchtest?

Ich habe mit drei kleinen Kindern ein Buch geschrieben. Als ich anfing zu schreiben, waren die großen Kinder 2 und 4 Jahre alt und das Baby 5 Monate.

Was war die größte Herausforderung, um Dein Ziel zu erreichen? Wie bist du mit dieser umgegangen?

Am Anfang hat mir das in erster Linie einfach Spaß gemacht und ich habe es nur als Ausgleich gesehen zu der ewigen Stillerei und dem ganzen Kleinkindchaos. Aber irgendwann war ich an dem Punkt, an dem es ernst wurde. Ich habe mich gefragt: Will ich das Buch wirklich zu Ende schreiben? Ab da habe ich mehr Zeit investiert und mich wirklich dahinter gehängt, damit das Buch tatsächlich fertig wird. Dafür braucht man viel Biss und Durchhaltevermögen, wenn man mit drei Kindern, Haushalt und dem täglichen Leben eigentlich schon mehr als gut ausgelastet ist. Ich habe mir ein ganz klares Ziel gesetzt: Ich schreibe das Buch spätestens innerhalb von neun Monaten zu Ende. Und ich habe angefangen, den ersten Leuten davon zu erzählen, damit ich es auch wirklich fertigschreibe. Das half mir dann durchzuhalten, wenn es beim Schreiben gerade nicht so rund lief oder mir die Motivation gefehlt hat. Den Zeitraum hatte ich mit Absicht mit einem großen Puffer gesetzt, da bei drei Kindern ständig eines krank ist und ich nie so viel arbeiten kann, wie ich das gerne würde. Das nervt zwischendurch, wenn man nicht so richtig vorankommt, aber eigentlich kennen Mamas das ja, dass sie immer fremdbestimmt sind.

Worum geht es in Deinem Buch/ deinen Büchern?

Es ist ein authentischer Mama-Ratgeber, der mit Humor, Ehrlichkeit und ohne erhobenen Zeigefinger daherkommt. Denn dass Kinder nicht immer so „funktionieren“, wie man es gerade gern hätte, weiß jede Mutter. Aber manchmal fragt man sich, ob man die einzige Mama weit und breit ist, bei der die Strategien von der Stange nicht funktionieren. So ging es mir zumindest immer. Ich kenne diesen alltäglichen Familien-Wahnsinn und die Themen, die Mütter von Kleinkindern beschäftigen, nur allzu gut: das Streitthema Süßigkeiten, die Dramen um das richtige Outfit und das niemals endende Aufräumen und einiges mehr. In meinem Buch verrate ich die besten Tricks, die mein Leben mit Kindern unheimlich erleichtern und ich berichte zum Beispiel auch schonungslos ehrlich von meinem Beckenboden, der durch drei Schwangerschaften und Geburten sehr gelitten hat. Das ist heutzutage ja leider noch ein kleines Tabuthema.

Was braucht man, um ein eigenes Buch selbst zu veröffentlichen?

Zum Glück kann heutzutage jeder sehr unkompliziert als sogenannter Self-Publisher ein Buch veröffentlichen. Es gibt einige Anbieter, über die man das Buch vertreiben kann, zum Beispiel über BOD, e-publi oder auch über Amazon direkt. Eigentlich braucht man nur eine ordentlich formatierte-Word-Datei und ein ansprechendes Cover, dann steht der Veröffentlichung nichts im Weg. Allerdings beginnt die richtige Arbeit erst nach der Veröffentlichung: Denn als Self-Publisher muss man sich komplett alleine um den Vertrieb kümmern. Ich hatte das Glück, das ein großer Verlag durch die vielen positiven Buchbewertungen auf mich aufmerksam wurde und das Buch in sein Sortiment aufgenommen hat. Daher erscheint es nun im TRIAS-Verlag und landet automatisch in den Buchhandlungen.

Welcher ist Dein bester Ratschlag, den Du anderen aufgrund Deiner Erfahrungen geben kannst?

Wenn ihr einen Traum habt, geht ihn an. Jetzt und Heute. Denn wir wissen nicht, wie alt wir werden dürfen und nichts ist schlimmer, als sich später zu ärgern, dass man etwas nicht wenigstens probiert hat. Wenn es nicht klappt oder ihr aufgebt, ist das nicht schlimm. Ihr habt es immerhin versucht und das ist, was letztendlich zählt.

Hast Du ein bestimmtes Buch, welches Dich inspiriert hat? Warum hat es Dich inspiriert?

Ich lese gerne Bücher, die mich positiv bestärken und mich daran erinnern, wie wertvoll und schön das Leben ist. Daher mag ich das Buch „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst“ von Haemin Sunim sehr gern. Das lässt sich auch passagenweise toll lesen und ist daher perfekt für Mamas mit wenig Zeit geeignet, die selten ein Buch in die Hand nehmen können.

Inspirational Women: Christina Diehl

Wer bist du? Bitte eine kurze Vorstellung.

Mein Name ist Christina Diehl, ich bin 44 Jahre alt und ich lebe in Köln. Nach meiner langjährigen Tätigkeit als Ressortleiterin bei einer Frauenzeitschrift, fand ich meine Bestimmung in den Digitalen Medien. Innerhalb einer Kölner Mediengruppe verantworte ich seitdem die Konzeption digitaler Angebote. Neben meinen beruflichen Zielen liegt mir allerdings eine Mission ganz besonders am Herzen: Ich schreibe und rede öffentlich über einen persönlichen Schicksalsschlag, um anderen Mut zu machen.

Hast Du eine Webseite oder andere Links zu Dir?

Die Entscheidung, meine Geschichte öffentlich zu machen ist noch relativ neu. Ich habe innerhalb des letzten Jahres zwei Artikel über meine Geschichte auf dem Frauen-Portal „EDITION F“ veröffentlicht und war überwältigt von der großen und durchweg positiven Resonanz:

https://editionf.com/Kinderwunsch-Fehlgeburten-persoenlicher-Bericht

https://editionf.com/Ungewollt-kinderlos-und-trotzdem-gluecklich-Ja-und-Frauen-wie-ihr-habt-mir-dabei-geholfen

Vor kurzem bin ich zudem als Speaker*in für den renommierten „Female Future Force Day“ ausgewählt worden – für mich ein weiteres Zeichen, dass das Interesse zu meinem Thema riesig ist und ich meine Mission weiter ausbauen möchte
(http://femalefutureforceday.com/performer/).

Meine Webseite befindet sich entsprechend noch im Aufbau. Wer mich trotzdem kontaktieren möchte, kann dies gerne über Xing (https://www.xing.com/profile/Christina_Diehl5), LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/christina-diehl/)

oder über meine Artikel bei „EDITION F“ tun.

Was ist Deine Geschichte mit der Du gerne andere inspirieren möchtest?

Ich habe innerhalb von fünf Jahren sechs Fehlgeburten erlitten und bin heute kinderlos. Trotz dieser schlimmen Schicksalsschläge kann ich mich heute als durchweg glückliche Person bezeichnen. Das ist es, womit ich andere inspirieren möchte: Eine tiefe Krise kann gleichzeitig die Chance auf einen großartigen Neustart sein! Eine Erfahrung, die ich nicht verstecken, sondern an andere weitergeben möchte. Diese schweren Zeiten haben in mir ungeahnte Kräfte frei gesetzt und mich zu dem wiedererstarkten Menschen gemacht, der ich heute bin.

Was war die größte Herausforderung, um Dein Ziel zu erreichen? Wie bist du mit dieser umgegangen?

Ich war mir anfangs nicht sicher, wie die Leute auf meine Geschichte reagieren würden. Es ist ja nach wie vor so, dass kaum jemand über einen gescheiterten Kinderwunsch spricht. Scheinbar ist das immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema und ich war entsprechend unsicher, ob mir großes Unverständnis entgegengebracht würde. Mich einer großen Community über Portale wie „EDITION F“ mit solch einem schwierigen und sehr persönlichen Thema zu öffnen, verlangte mir schon eine gewisse Portion Selbstüberwindung ab. Dass die Reaktionen so unerwartet zustimmend ausfallen würden, hatte mich dann schon sehr positiv überrascht und gefreut! Ab diesem Zeitpunkt stand für mich fest: Ich möchte mit meinem Thema weitere Wege beschreiten und noch mehr in die Öffentlichkeit gehen.

Was ist Dein bester Ratschlag, den Du anderen aufgrund Deiner Erfahrungen geben kannst?

Mein dringlichster Rat ist tatsächlich: Sprecht über euer Schicksal! Das muss nicht gleich in der Öffentlichkeit sein. Auch der Austausch im Freundeskreis, in der Familie oder mit einem Therapeuten kann extrem hilfreich sein. Das kostet vielleicht im ersten Moment Überwindung und es kann dauern, bis man sich dazu durch gerungen hat. Aber das Ergebnis wird einen überraschen! Neben der generellen Erleichterung, sich etwas von der Seele reden zu können, hatte der Prozess, mich zu öffnen, für mich persönlich noch einen weiteren wichtigen Effekt: Im Gespräch mit vielen befreundeten Müttern konnte ich meine Perspektive zum Elternsein verändern. Für die meisten Eltern bedeutet das nämlich nicht, dass das neue Leben mit Kind nur noch uneingeschränkt super ist. Blöde und stressige Tage gibt es bei jedem! Statt also ewig meinem „gescheiterten“ Lebensmodell nachzutrauern, hat mir diese Erkenntnis geholfen, mich auf meine Vorzüge im Leben zu konzentrieren.

Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

Am meisten bin ich über meinen Freund dankbar, der in dieser schweren Zeit immer zu mir stand. Er hat mir zu verstehen gegeben, dass jede Lebensweise für ihn toll ist, solange ich an seiner Seite bin. Er ist mein Fels in der Brandung und die Krise hat uns gezeigt, dass wir zusammen alles schaffen können.

Darüber hinaus bin ich froh, gesund zu sein. Die nicht geglückten Schwangerschaften haben mir deutlich gemacht, dass im Leben nicht immer alles planbar ist. Umso dankbarer bin ich, dass mein Freund und ich unser Leben in vollen Zügen genießen können.

Nicht zuletzt bin ich sehr dankbar, dass ich so viel positives Feedback zu meiner Geschichte bekomme. Viele Frauen haben mir bestätigt, dass ich ihnen helfen konnte. Insgesamt habe ich seit der Veröffentlichung ganz tolle Menschen kennen gelernt – Gleichgesinnte, Unterstützer und Inspirierer. Aus diesen Begegnungen entstehen fortlaufend neue Perspektiven – auch beruflicher Natur. Ich bin sehr gespannt in welche Richtung mich das zukünftig noch führen wird!

Was gibt Dir das Gefühl erfolgreich zu sein?

Ganz klar das Feedback anderer Betroffener, ihnen geholfen zu haben. Das ist eine Art von Anerkennung, die mir das Gefühl gibt das Richtige zu tun.

Was inspiriert Dich?

Mich inspirieren generell Menschen, die trotz großer Hindernisse im Leben zu ihrem Glück gefunden haben. Ich denke, dass das am ehesten gelingt, wenn man sein Schicksal annimmt und dabei lernt, sich auf die positiven Dinge im Leben zu fokussieren. Wem es also beispielsweise nach einer Krankheit oder einem schmerzvollen, persönlichen Verlust gelingt, nach vorne zu schauen, verdient meinen allergrößten Respekt! Ich bewundere Menschen dafür und jeder einzelne ist ein großes Vorbild für mich.

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